Montag, 31. Dezember 2012

auch mal ein Rückblick... nur kurz, klein, fein

Das Jahr 2012 muss ich mir nicht schön saufen und auch nicht via Alkohol aus meinem Gedächtnis löschen. Für mich war es kein schlechtes... auch wenn das eine oder andere "unschöne Ding" mein Leben kreuzte.
Das gehört nun mal dazu, das ist das LEBEN.
Wir haben viel gelacht und auch gefeiert, ich habe neue Menschen kennen gelernt und alte Freunde wiedergetroffen, der Urlaub mit der ganzen Familie war intensiv und wunderschön.
Ich habe Dinge getan, von denen ich selbst nicht mehr geglaubt hätte, dass ich sie eines Tages wieder tun könnte.
Alles in allem war das Jahr "rund", und die Welt ist auch nicht untergegangen, auch das freut mich :)
Rutscht gut rüber ins Neue! Nehmt alle guten Erinnerungen mit und vergesst das Böse...
wir lesen uns :)

Donnerstag, 20. Dezember 2012

logisch...

"Oooh mei, da werd ich viel zu tun haben", sagt das Puber-Tier, das Ministrant ist.
"In der Woche vom Weltuntergang hab ICH Beerdigungs-Dienst!"

Ich liebe dieses Kind :)

Mittwoch, 19. Dezember 2012

Haushalt: halbe Kraft

Fahre den Haushalt momentan mit halber Kraft.
Das geht - allerdings nur, weil 1 Kind unter der Woche nicht hier ist und der Rest der Familie momentan mit Zwieback, Breze, Salzstangen und klarer Brühe nebst Tee zufrieden ist ;)
Großartiges kochen und einkaufen kann also verschoben werden.
Wäsche ist im Moment noch genügend vorhanden, Betten können noch frisch bezogen und Kleidung gewechselt werden. Der Staub allerdings zeigt sich unbeeindruckt und wuselt trotzdem durchs Haus. Aber auch dort werde ich in Kürze wieder das Zepter in die Hand nehmen!
Und halb bin ich ja schon wieder auf dem Damm...

Der Doc, der ist zum Plündern da...

Nun spukt der Virus beim Ehemann und bei der Tochter, und meinen Termin beim Doc hatte ich mir ja bereits letzten Donnerstag geben lassen, da wusste ich noch nichts von den Widrigkeiten, die da kommen sollten.
Also pünktlich und frisch geduscht auf in die Praxis, den Mann im Schlepptau, denn der braucht eine weitere Krankmeldung (kann ich verstehen!!).
Der Mann durfte zum Kollegen, war fertig bevor ich zu meinem Arzt überhaupt rein durfte *smile*. Natürlich switchte er trotzdem noch mit ins Sprechzimmer, neugierig ohne Ende wie er ist.
Die Sache mit der Medikation war schnell klar, weiterhin eine halbe von so und so. Rezept. Ach ja, und ich habe ja das AD reduziert... Davon war er nicht un-begeistert, vermerkte die Tatsache auch umgehend und ich bekam ein Rezept für die geringere Dosis. Ummantelterweise, damit ich nicht immer mit dem Hämmerchen klopfen muss, die zerteilten schmecken halbiert sooooooooo bitter... *grusel*
Da fiel dem Mann ein... "ach! Ich war drüben beim Kollegen und hätte doch...! Das Rezept! Für mein Nasenspray!"
Gütig grinsend stellte mein Doc auch noch dieses Rezept aus. Und während er tippte fiel mir wiederum ein, dass ich ja noch fragen musste ob ich nach Ablauf der sechs Monate wieder neue Kompressionsstrümpfe....?
Auch das, wurde mir bestätigt. Einfach vorne oder per Telefon oder E-Mail Rezept anfordern.
Okay, alles klar.
Zuhause angekommen, meinte ich nur noch: "Irgendwie haben wir uns jetzt benommen, als müssten wir den Jahresvorrat an Medikamenten und Rezepten zusammenraffen..." Das Ehegesponst nickte nur.... :)

Dienstag, 18. Dezember 2012

"Hast du noch ein Mütterlein....

... mach ihr recht viel Freud!"
Heute rief es an. Ob wir vielleicht (also ich) irgendeinen ultimativen Tipp hätten, was sich das kleinste Kind zu Weihnachten wünscht. Denn heute, da kämen sie endlich mal in die Stadt.
Nein - so sorry. Heiße Wünsche werden bei uns nicht bis sechs Tage vor dem Fest aufgespart, um dann höchstwahrscheinlich aufgrund Zeitmangels nicht mehr erfüllt werden zu können. Wir arbeiten da immer etwas anders....
Zwei Tage hätte sie jetzt nichts gekocht, weil ER ja immer so wenig isst. (Das tut er um sie zu ärgern, sagt sie. Ich kann es mir nicht vorstellen. Aber ihr ausreden klappt nicht)
Und wirklich! Es ist wieder passiert! (Nein, nicht ER ist verhungert, sondern der Abfluss läuft nicht ab. Verstopft. Sagt sie.)
Ach KRANK waren wir das ganze Wochenende? Durchfall? Na sowas. Ja, ER isst ja auch immer nichts...
Dann braucht ihr ja auch nichts kochen wenn ihr beide krank seid. (äääh.... doch? Wir haben Kinder??)
Und jetzt hätte sie EISKALT abgespült. (wahrscheinlich hat ER wieder heimlich die Zirkulationspumpe ausgemacht von der Heizung).
"Da bin ich ja gespannt, ob DAS jetzt abläuft!"
"Eiskalt??" frage ich nach. (wenn doch eh schon alles verstopft ist....) "Eher nicht!"
"Eiskalt?" tönt es aus dem Hörer, "ganz schlecht bei Durchfall...!"

Ähm.... ... ..... ... ... !!?!


Montag, 17. Dezember 2012

Tshä!

Meinen die von amazon im Ernst, ich würde ein Buch kaufen, nur weil es Jahres-Bestseller ist??

Ich doch nicht.
Nee. Ich nicht.

Sonntag, 16. Dezember 2012

Plätzchen backen - Graus Graus Graus!!

Hört mir bloß auf mit der Weihnachtsdudelei und dem romantischen "hach, ich habe Plätzchen gebacken. Da nimmst du ein Pfund Mehl...." Ääääähm, habe ich nach einem Rezept gefragt? NEIN!
Ich backe keine Plätzchen. Doch doch, ich kann das schon. Und meine eigenen (wohlgemerkt!), die schmecken mir auch.
Aber wann bitteschön sollte ich das noch machen? Ich komm ja sowieso dem Alltag nicht hinterher?
Und wer darf sie essen? Ich eigentlich nicht...
Nein. Ich backe KEINE Plätzchen. Ich weigere mich, und zwar standhaft und konsequent.
Neulich bin ich auch eeendlich drauf gekommen, woher dieser Brauch stammt: Früher, als die Menschen im Winter tiiiiefst eingeschneit waren, da mussten sie ja irgendwas TUN!
Also begannen sie, die ohnehin notwendige Backerei von bestimmten Lebensmitteln in ein Spiel zu verwandeln. Die Backobjekte wurden immer kleiner, aufwändiger, hübscher verziert. Und weil diese Spielereiein zu schade waren, an normalen Tagen verzehrt zu werden, gab es sie eben zu Weihnachten, wo man sich dann hemmunglos daran überfressen durfte.
Eins hatten die Menschen damals, eingeschneiterweise: ZEIT.
Vielleicht mache ich ja demnächst Bio-Rohkost-Plätzchen à la Schuhbeck: Ingwer-Scheiben!
Wahrscheinlicher ist aber, dass ich auch weiterhin meinen neuen Standardsatz verwenden werde.
"Plätzchen backen? Bist du eingeschneit?!"

MagenDarm

Ich wusste wirklich nicht, dass man bei einem Magen-Darm-Infekt auch Fieber hat!
Daher wurde mein offenbar eher sonniges Gemüt gestern etwas getrübt, als ich nach dem Mittagessen scheinbar urplötzlich "das Frieren" bekam. Hinzu einen Schädel wie am Tag zuvor gesoffen, ich schlief ein, ermattet wie ich mich fühlte und hatte Alpträume (sinnigerweise von Bauchschmerzen und Fieber)
Nach dem Aufwachen stellte ich fest, dass ich tatsächlich Fieber hatte. Und der Durchfall war ganz einfach nicht zu leugnen. Nur, dass das zusammenhängen kann, das wusste ich nicht.
Daher machte ich mir erstmal anständig Sorgen über den eigenen Gesundheitszustand. Das kann ich nämlich sehr gut. Ich fühlte mich nicht im Entferntesten erkältet oder dergleichen.... so what?
Erst, als ich am Abend bei Doc google nachschlug, stand es dort haargenau erklärt: Ganz klassisch. Und klar: *eigentlich* hatte ich schon einige Tage was *mit dem Magen*.
Hatte es aber für die Vorweihnachts-Psyche gehalten :D
Nun denn... wird wohl hoffentlich bald besser werden.... verhungern werde ich nicht so schnell und trinken klappt ja..... bin dann wieder im Bett, gesund werden...

Donnerstag, 6. Dezember 2012

ich streiche mal eben...

MEIN Weihnachtsgeschenk für mich (von wem auch immer ich das bekommen hätte).
Denn: Das Sandwichkind fährt tatsächlich diesen Winter als Wiederholungstäter in Skikurs. Schulsportwoche heißt das und 240 Euro kostet das.
Nun hoffe ich, jemand wollte mir etwas für 240 Euro schenken. Ich stifte das gerne, echt.
Was ich brauche, habe ich. Und dem Kinde sei's gegönnt ;) ♥

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Wii bitte?

Ja, wir haben auch eine. Jeder, der Kinder hat, sollte eine haben.. denn der Nachwuchs hat so auch im Winter oder bei Assel-Wetter die Gelegenheit, sich körperlich zu betätigen.
Mehr oder weniger...
So weit, so gut.
Was aber, wenn dieses Teil im Bügelzimmer steht und die Mutter des Hauses mal wieder NICHT nachkommt mit der ihr zugeteilten / zugemuteten Arbeit?
Dann staut sich dort alles, Wäschemäßig, klar!!
Und dann, ich kann schwören, genau daaaannnnnn kommen die "Kinder" und fragen: "Können wir WII spielen?"
Die Mutter sitzt am Computer, denn sie ist auch dort durchaus (beruflich, ja, sie bekommt GELD) eingespannt. Und muss den "Kindern" mitteilen: "Ist momentan WIRKLICH ungünstig. Ich hab soooo viel drin... gestaut... und... geht halt nicht!"
Naja, denken Sie jetzt vielleicht, vielleicht könnten die Kinder ja....?
Sischer datt. Könnten Sie. Allerdings hat der Große gerade die erste Freundin, und mit DER wollte er soeben WII spielen....
Glauben Sie nicht? Ich lüge echt nicht... warum sollte ich , ich kenn Sie ja gar nicht (okay, ein paar kenne ich, aber zu denen würde ich ja DU sagen...)
Aber ich schweife ab. Jetzt nur kein schlechtes Gewissen wegen der  vielen Arbeit. Alles kann man nicht schaffen. Und dem Großen noch mehr Hausarbeit aufhalsen, wo er doch URLAUB hat (auch sein erster, ja, manche Dinge kommen eben zusammen) nein, das will ich auch nicht wirklich.
Ich komm "meiner" Arbeit schon wieder hinterher... nur jugendliche Schnapsideen wie WII spielen in diesem Zustand... passt halt nicht ins Konzept.
(Und noch während ich diese Zeilen schreibe, (während der Drucker vorwurfvoll nach einer neuen Patrone blinkt) ist das familien-nicht-interne-Kind auch schon abgeholt worden.)
Hätte sich also gar nicht gelohnt. Überhaupt nicht.
War den Strom nicht wert, den ich hier vertippst habe, sozusagen ;)
Also weiter mit der Arbeit.... tschakka...

Dienstag, 4. Dezember 2012

heute ist der 4. Dezember

... und ich werde eventuell in den Garten rennen und ein, zwei Zweige vom Kirschbaum rupfen... Barbarazweige, Sie wissen schon...
Gestern bin ich um 19.00 Uhr (beleidigt) ins Bett gerauscht und auch schon sehr bald eingeschlafen. Das macht durchaus Sinn, denn ich hatte etwas nachzuholen und es hat mir daher sehr gut getan (wie sonst könnte ich um 5.24 Uhr recht ausgeschlafen fröhlich vor mich hin bloggen....)
Die Dosis des AD wurde gestern herabgesetzt, da bin ich tatsächlich zu-meinem-Wort-stehend.
Sollte ich also in den nächsten Wochen ganz langsam seltsam werden.... bitte laut schreien, vielleicht könnte es damit zu tun haben ;) (Quatsch, keine Angst, da merkt keiner was... das wird schon....)
Und sonst? Ich kann nicht klagen...

Samstag, 1. Dezember 2012

Ich. Hatte. Keine. Angst!!!

DANKE!!!
Vier Stunden mit über 1000 Leuten in einer geschlossenen Halle.
Komm, Welt, lass Dich umarmen!!!
Welch ein Tag... :) :) :)

Jeder macht, was er will,...

... keiner macht, was er soll, aber ALLE machen MIT!
Und warum sollte ausgerechnet ich jetzt wieder mal als Einzige diejenige sein, die mit gutem Beispiel voran geht? Okay, ein Grund fällt mir dazu sogar ein: ich könnte mich anschließend selbst wohler fühlen, nach dem Motto ICH habe ja meine Arbeit erledigt.
Aber da es ja ohnehin so ist, dass meine Arbeit kein Mensch außer mir bemerkt und es ja NIE genug ist, verspüre ich gerade so üüüberhaupt gar keine Lust dazu. (sollte mich schämen)
Außerdem muss/darf/sollundwillauch ich heute abend ja weggehen, große Veranstaltung mit Lachgarantie.
Freue mich, möchte aber keinesfalls schon vorher erschöpft dort aufschlagen, daher ist arbeitsmäßig sowieso eher der Schongang angesagt für heute.
Trotzdem: das Sandwichkind verlässt das Schiff unter einem halbglaubwürdigen Vorwand (Plätzchen backen bei anderen Leuten... hallo...?), Ehegesponst und Sohn haben sich in den Männerkeller verkrümelt und surfen in den unendlichen Weiten des Internets und das kleinste Kind denkt nicht daran, Ordnung in seinem Zimmer zu machen sondern behämmert lieber das Keyboard des großen Sohnes.
Und ICH SAG NIX mehr. Ich bin sowas von nichts-sagend momentan.... (die dünnen Sommersocken des kleinsten Kindes sind übrigens KOHLrabenschwarz vom strumpfert laufen und ich will die Temperatur der Füßchen Gr.  39 NICHT wissen, echt nicht.)
Nun fülle ich erst mal das Aquarium wieder auf. NUR Wasser raus lassen is ja auch nicht wirklich eine erfüllte Aufgabe, nech.... ;)

Donnerstag, 29. November 2012

Ersticken Sie grad?

Sollten Sie Probleme mit dem morgendlichen Aufstehen haben, dann empfehle ich ihnen einen kurzen Fast-Erstickungs-Anfall in den letzten Schlaf-Momenten.
Der Adrenalinpegel schießt derart in die Höhe, ebenso wie Sie selbst und schwupps sind Sie auch schon aus dem Bett. Kurzzeitiger Schwindel und Panik sind Nebenerscheinungen, die Sie aber dank jahrelanger Erfahrung wegen einer Angststörung schnell wieder in den Griff bekommen können. Profis eben...
Hilfreich ist dann natürlich auch das weiiiiite Öffnen der Terrassentür, wo Sie die kühle Schneeluft einatmen können, und dann kommen Sie ganz langsam wieder runter, versuchen die Atmung in normale Bahnen zu lenken und schon können Sie beschwingt in den Tag starten.
Wach. Kaffee. Und kein Mitleid, ich lebe ja noch ;)

Mittwoch, 28. November 2012

Das plane ich jetzt!

Das Absetzen des ersten Viertels der ADs ist nun schon über drei Monate her und mittlerweile fühle ich mich sehr stabil und auch GUT.
Ja, richtig gelesen. Und noch besser würde ich mich fühlen, wenn noch weniger Wasser in meinem Körper geistern würde und ich noch weniger Nebenwirkungen der ADs hätte, was für mich bedeutet: weiter reduzieren!!
Ab dem 2. Dezember möchte ich daher die Dosis auf 20 mg heruntersetzen, das ist die sog. *Erhaltungsdosis*
Bei mir (hinsichtlich meines Gewichts) handelt es sich dann um beinahe *homöopathische Mengen*
Soll mir recht sein. Umso einfacher könnte sich das Ausschleichen gestalten.

Montag, 26. November 2012

SCHLUSS

Es ist Montag, der 26. November 2012, 15.08 Uhr. Und ich streiche hiermit das Wort Hausschuhe aus meinem Erzieher-Wortschatz.
Ich habe die Faxen dicke. Schluss. Ende. Aus.

Dienstag, 20. November 2012

Und wenn Du denkst, es geht nicht mehr....

Gestern schwächelte Frau Müller. Schließlich hatte sie Namenstag, als echtes Lieschen feiert man nun mal am 19. November eben jenen.
Und da hatte sich Frau Müller eingebildet, die Welt müsste daran denken.
Tat sie nicht. Das Ehegesponst nicht, die Kinderlein nicht, die Chatfreundin lachte sogar noch und meinte, wie man so etwas wie NUR Namenstag so wichtig nehmen könne. Zu allem Überfluss bildete sich Frau Müller auch noch ein, dass ihre alten Eltern vielleicht auf dem Nachhauseweg vom Vormittags-Vergnügen vielleicht bei ihr reinschneien würden.
Und hielt daher den Rinderbraten bis kurz vor drei Uhr warm.
Selber schuld. Nichts rührte sich und Frau Müller schwächelte. Übelkeit, Schwindel, Stechen in der Herzgegend. Wohl dachte sie selbst daran, dass die Gründe dafür wohl eher im psychosomatischen Bereich lägen, dennoch fühlte sie sich elend....
Als sie soeben beschlossen hatte, dass der Tag doch ganz prima zum Abkratzen sei, siehe da: Das Ehegesponst rief an, es telefonierte lieb und freundlich mit der armen Seele. Und noch während dieses Gesprächs funkte auch die Freundin kurz in die Leitung, woraufhin Frau Müller feststellte, dass diese bereits zuvor per SMS nach Kaffeeklatsch-Zeit gefragt hatte.
Trotz eigentlicher Absterbe-Stimmung sagte Frau Müller zu, eine halbe Stunde ruhen erbat sie sich, um das Herz (oder was auch immer dort schmerzte, in der Brust, dort, wo auch die Seele sitzt) wieder zu Kräften kommen zu lassen.
Als die Kaffeefreundin das Haus betrat, da rief sogar noch das Mütterlein an, gratulierte zum Namenstag...
Was lernen wir daraus?
Früher hätte Frau Müller die Decke über den Kopf gezogen und sich von aller Welt grenzenlos verlassen gefühlt. Mittlerweile kann sie solche "Spitzenzeiten" aushalten und im Anschluss wieder am Leben teilnehmen.
TSCHAKKA! ;)

Sonntag, 18. November 2012

Kinder SIND grausam

"Weißt du wo mein rotes Auto ist?" fragt das jüngste Kind. "In der nächsten Reli-Stunde dürfen wir nämlich "unser Liebstes" mitbringen... (kurze Pause). Da müsst sich der Papa ja eigentlich frei nehmen...."

Oh, DANKE fürs Gespräch....
Ich habe mir natürlich nicht nehmen lassen zu erwähnen, dass ICH bei so einer Reli-Stunde den Dackel mitnehmen würde! Ich kann auch grausam sein. (Das Kind hat es jedoch in keinster Weise bekümmert.)

Muss man eigentlich immer so überempfindlich sein, nur weil man HORMONE hat?

Freitag, 16. November 2012

logisch, eigentlich...

Wenns kein Fleisch mehr gibt, fress' ich Vegetarier!

(sprach das Sandwichkind, 13)

Sonntag, 4. November 2012

nee, nicht gut...

... gehts mir gerade. Letzten Montag schon (erster Tag der "Herbstferien" kam ich aus dem Schlaf-Modus fast nicht heraus. Am Dienstag dann beim Zahnarzt merkte ich schon beim ersten Pieks der Spritze: heute ist etwas anders als sonst, irgendwas stimmt nicht. Natürlich hat die Betäubung auch nicht so gewirkt wie sie hätte sollen, mein Zahnärztchen ist da nicht zimperlich und spritzt nach, wenn man zuckend auf dem Behandlungsstuhl herumhüpft ;) Die Folge: kurz mal Panik (juhei!) Mit dem vollen Programm... Fenster aufreissen, Stuhl gaaanz nach vorne fahren, besorgtes nach-dem-Befinden-fragen etc... Naaa, ich habs natürlich überlebt, keine Frage. Mittwoch dann Schmerzen in Kiefer und an den Zähnen, die Familie hustet und schnieft und ich beschwerte mich schon mal im Voraus, dass mich ALLE wieder anstecken und ich die folgende Woche wieder die Einzige bin, die krank das Haus hütet. (Bingo) Erst aber noch der erste Tag des Unaussprechlichen Monats, Gräber-Rennerei, aber am frühen Abend hatten wir noch eine richtig schöne Zeit. (Laden Sie sich liebe Menschen zum Kaffee ein (zwei reichen), und bestellen Sie für den Abend Pizza, verspeisen Sie diese im Beisein von fünf großen Kindern (16,16,16,13 und 9 Jahre alt). Sie können gar nicht anders, sie werden von ihren Kicher- und Lachanfall-Wellen garantiert mitgerissen. So verlor der Unaussprechliche wenigstens an seinem ersten Tag seinen Schrecken. Der Freitag zog sich und mit ihm kam wieder diese grenzenlose, sonderbare und nichts Gutes verheißende Müdigkeit. In der Nacht zum Samstag erwachte ich mit ziemlichen Halsschmerzen, praktisch veranlagt wie ich nun mal bin, leuchtete ich mir mit Hilfe von Ehemannes' Lesebrille in den Hals und da waren sie wieder: Klopsgroße gelbgepunktete Mandeln.... (Wieso komme ich eigentlich immer erst drauf, wenn schon alles fast zu spät ist?) Beim Arzt am Samtag (ich brauche den Doc eigentlich IMMER am Wochenende oder Feiertag) musste ich nicht mal das ungeliebte Aaaaah... sagen, er sah nur "von Weitem" in den geöffneten Schnabel und winkte mit einem "Uuuh" ergeben ab. Rezept für hochdosierte Antibiotika, die ersten beiden Tage bitte die doppelte Dosis nehmen.... Klar! Am Abend dann: 39,9°C, Kopf ohne Ende und bereit den Planeten zu verlassen... bis... bisssss.... mein genialer Körper die Schwitz-Waffe einsetzte. 6 Shirts und zwei Garnituren Bettwäsche später wusste ich: ich werde es wohl (dennoch) überleben. Echt geiles Zeug, was man da so verschrieben bekommt. Zurück blieb leider die Müdigkeit, schlechte Laune und: ich kann nicht mal wirklich stricken. Und das ist quasi tragisch. Sooo schlecht sollte es einem nicht gehen. DAS ist verdächtig...

Samstag, 29. September 2012

Fotos 2012

Ich sortiere die Fotos des zurückliegenden Jahres 2012 bis jetzt... Und wenn ich mir die so ansehe, dann freue ich mich ja schon fast auf die Herbst-Depri. Oder sagen wir so: Würde mich nicht wundern, wenn sie auch heuer wieder käme.... Keine Angst. Ich bin stark. ;)

Dienstag, 25. September 2012

"Am Badspiegel hängt ein Pickel..."

... sagt der große Sohn am Morgen, noch vor dem Kaffee. Und NEIN! Sage ich :) "Das ist kein Pickel. Das ist ein Stückchen Speck aus der Soße von gestern. Wenn die Pickel mal sooo aussehen...." Den Rest spare ich mir, aber ich wusste sofort, wovon das große Kind spricht. Ich habe das DING schon gesehen. Und es nicht sofort weg geputzt. Hätten "normale" Menschen höchstwahrscheinlich getan. Ich nicht. Da regt er sich, der Widerstand. Denn so ein Specklein gerät nicht versehentlich ans Spieglein an der Wand. Niemals nicht, never ever. Deshalb ist es noch dort, wo ich es fand. Bad: Mittwoch. Und heute ist Dienstag. (Narrenhaus)

Donnerstag, 20. September 2012

Todesanzeigen....

Todesanzeigen lesen - den Namen auf facebook eingeben, die Seite besuchen... Und gruseln... ganz schlimm gruseln... Mitleid mit den Hinterbliebenen, unbekannterweise, aus tiefstem Herzen. Ich wünsche Kraft....

Donnerstag, 30. August 2012

drei Tage Dinner-Cancelling....

... und es fiel mir auch überhaupt nicht schwer, und schon sieht man am linken Fuß so etwas wie die Knöchel. Das Meer an Wassereinlagerung hat sich verabschiedet, und das TROTZ Vollmond!
(Der ist morgen, und an Tagen wie diesen ist es für mich durchaus unüblich, eine Wasser-Entlagerung....)
Ich esse, wenn ich HUNGER habe. (also ich übertreibe das nicht, keine Angst. Vielmehr frage ich mich zu den "normalen" Essenszeiten, ob ich denn wirklich etwas haben muss.)
Funktioniert. Ich hoffe, das bleibt.

Dienstag, 28. August 2012

und dann wirds leichter...

Manchmal... da habe ich so lichte Augenblicke. Da setzt sich plötzlich aus Hunderten von Teilen ein Puzzle zusammen und ich habe das Bild klar und deutlich vor Augen.
Das, was ich immer gesucht habe, was ich wollte und ohne das ich nicht glaubte, leben zu können, das kann er mir nicht geben. Und das ist nicht mal böse Absicht. Das war ganz einfach zu viel verlangt, erhofft, gewollt, erträumt. Das muss ganz woanders her kommen. Nämlich aus mir selber.
Und das fortschreitende Alter (oh doch, ich erwähne es immer wieder gern) gibt mir auch mehr und mehr Ereignisse, die mich sagen lassen: Es ist alles gar nicht so verkehrt. Ich habe auch viel richtig gemacht. Und mich ganz schön angestrengt.
Ich bin selbst ein Mensch. Und da, wo ich bin, da will ich ganz sein. Mich nicht woanders hin wünschen. Das, was ich tue will ich von ganzem Herzen tun. Lieben, leben, lachen, schreien, weinen oder hassen. Aber immer ganz. LEBEN.
Und wenns dann vorüber ist... dann ist es gut. So wie es ist. Voll und ganz.

Sonntag, 26. August 2012

alles Mülla, oda was?

Frau Müller versuchts mal wieder. Absetzen. Das Medikament, das sie seit 12 Jahren mit Pausen gegen ihre Angsterkrankung, liebevoll Panikstörung genannt, einnimmt.
Frau Müller ist mittlerweile so rund wie ein Hefeknödel. Und sie hat es satt. Soooo satt, in diesem Körper gefangen zu sein.
Nach dem Sturz vor zwei Wochen, der für normalgewichtige Personen ein kleiner Hinfaller gewesen wäre, ist Frau Müllers Bein eine einzige Wasseransammlung. (und es klappert keine einzige Mühle am rauschenden Bach)
Und da Frau Müller weiß, seeeehr genau weiiiiiß, dass die Gewichtszunahme sehr wohl und hauptsächlich mit der Einnahme des Medikamentes zusammenhängt, hat sie vor drei Tagen begonnen, in den Zug zum Absetzen einzusteigen.
Die Ausgangsdosis lag bei 40 mg und momentan nehme ich noch 30 mg ein.
Um das Ganze etwas spektakulärer zu gestalten, wird die 40 mg Tablette morgens mit dem Hausfrauen-Hammer in Stückchen geschlagen ;)
Das klappt auch sehr gut, später ( sehr sehr sehr sehr viel später) werde ich mir eine andere Dosierung verschreiben lassen. (Und eine Muskatreibe besorgen, denn damit haben andere Absetz-Patienten ihre Tablette am Ende pulverisiert und nur noch homöopathische Dosen eingenommen)
Heute denke ich noch, dass sich das alles sehr tragisch und hochgegriffen anhört.
Genau deshalb dieser Eintrag im Blog.
(ich werde berichten).

Samstag, 25. August 2012

wiederkehrende Träume

Hatte ich schon als Kind. Vom Fliegen zum Beispiel.
Jetzt werden es immer mehr. Das Alter, seufz.
Einer davon: zu spät kommen. Meistens zur Schule. Dann fällt mir ein, man muss da anrufen. Und JEDES Mal finde ich die Nummer der Schule nicht im Telefonbuch. Muss die Auskunft anrufen.
Ein weiterer: wird das Auto anspringen? Es ist immer mein allererstes, eigenes. Immer wieder dieses Bangen....
Und neuerdings, immer häufiger: aus-dem-Elternhaus-ausziehen. Dass ich mich dort nicht mehr wohlfühle, manchmal dass ich mit meiner Mutter heftigen Streit habe. Dass ich plane, zu meinem jetzigen Mann zu ziehen. Aber mir nicht GANZ klar, ob ich das auch wirklich und aus vollem Herzen möchte.
Erholsamer Schlaf ist das nicht wirklich, was ich praktiziere, während mich diese Träume beschäftigen. Dieses immer und immer Wiederkehren geht mir auf die Nerven. Nicht mal im Traum kann ich etwas sauber ZU ENDE bringen.
Echt jetzt....

Dienstag, 21. August 2012

Chillen? Ja bitte!

"Chillen und abhängen...." kommentierte mein Mann gern das Tun meiner Pubertanten.
Nicht gerade freundlich, übrigens. Chillen und abhängen, das hat sowas von faul und träge. Arbeitsunlustig und behäbig.
Ist dem so? Ich sage: NEIN!
Es ist vielmehr die gelobte und angestrebte Entschleunigung!
Unsere Jugend hat offenbar (viel besser als wir "Alten") kapiert: es muss nicht immer die Hetzerei sein!
Einen Gang zurückschalten oder ihn ganz rausnehmen. Chillen = Entspannung.
Und wenn wir so viele der neumodischen Burnouts, Depressionen, Angsterkrankungen und Nervenzusammenbrüche verhindern können?
Als Hundehalter weiß man, wie wichtig es ist, dass Hund und Herrchen / Frauchen zusammen entspannen, denn das verstärkt die Bindung.
Sollten es uns die Jugendlichen mit gemeinsamen Chilling-Sessions ganz einfach und richtig vormachen?
Ich sage: (ganz gechillt: ja!)
Lasst es uns gutheißen, die neue Form des ruhiger werdens.
Und passend dazu noch ein nettes Bild, ich denke es sagt sehr viel aus ;)


Freitag, 17. August 2012

das Bein

Ich erwähnte noch gar nicht: Im Urlaub suchte ich mir bereits am ersten Tag im Garten hinter der Pension ein handgroßes Loch in der Wiese, latschte dort ordentlich rein und plumpste mit Karacho Knie voraus auf die Wiese. Hat _ziemlich_ weh getan, kann ich berichten.
Im ersten Moment war ich mir nicht mal sicher, ob ich überhaupt aufstehen würde können. Nach lautstarkem Schimpfen und Jammern hievten Mann und Sohn und ich mit vereinten Kräften meinen grazilen Körper wieder in die aufrechte Lage... (Lage?)
Ich humpelte mich also mehr schlecht als recht durch den Urlaub (das mit dem Kühlen hätte mir schon viel viel früher einfallen sollen.) Erschrocken stellte ich gestern beim Aufstehen fest, dass der Bluterguss am Knie ganz offensichtlich nach unten gewandert war. Von dort aus ließ er den Knöchel anschwellen, kletterte auch noch auf die andere Seite des Knöchels um sich von dort aus nach oben bis zum Knie zu einer einheitlichen, blauen Fläche zusammenzuschließen. *schluck*
Vorsichtshalber hüpfte ich heute bei Frau Doktor vorbei, diese gab aber Entwarnung. Blutergüsse wandern. Kann passieren.
Nur wenn das Knie in einer Woche nicht beschwerdefrei ist, müsse man "rein schauen".
Das hab ich doch mal wieder ganz prima hingekriegt.... Berge von unten... auch in Österreich, wandern wird überbewertet... ;)
Außerdem aus Österreich mitgebracht habe ich außerdem deren momentanen Top-Ten-Hit *smile*

Donnerstag, 16. August 2012

Frau Müller im Urlaub......

... Oder was dachten Sie, warum sich hier so wenig rührt? (Erlogen, Frau Müller urlaubt(e) nur fünf Tage und wird sich morgen wieder auf die Heimreise begeben.) SCHÖN war es!! Und nicht zu glauben, was man alles tun kann, wenn man es sich fest vornimmt. Wie zum Beispiel mit der Gondel auf einen Berg fahren. In einer Menschenmasse einer Licht-Wasser-Laser-Show zusehen und hören. Durch 5400 Meter lange TUNNEL fahren (und überhaupt: Autobahn, 300 km am Stück....) Einen Supermarkt (unbekannterweise) betreten (Panik ahoi, bald wieder vorboi...) Täglich in einem anderen Restaurant essen (!!)(und es irgendwann sogar genießen können), dort alleine die Toilette aufsuchen (!!). Der Körper hat nach wenigen Tagen in den Chill-Modus geschaltet und ist beim bloßen Anblick vom Bett sofort auf *schlafen* eingerastet. Herrlich! (Nicht, dass ich sonst Schlafprobleme hätte, aber tiefer, erholsamer Schlaf, das ist was Feines, wirklich...) Der letzte Urlaub war vor 8 Jahren und eigentlich hätten wir es uns in diesem Jahr genauso wenig leisten können wie in den Jahren zuvor. Aber wir haben es uns einfach _gegönnt_ und ich bereue nichts!! Auch als Familie hat es uns sehr gut getan. Wir _können_ miteinander und wir mögen uns ;) (In den fünf Nächten wurden mehrmals die Betten getauscht, einer hier schnarcht SO laut dass er umziehen musste... vielleicht auch deshalb der erholsame Schlaf, so plötzlich (ich bin der Schnarcher nicht, nur beim Zweit-Schläfchen, da plaudere ich manchmal munter vor mich hin, wie meine Tochter mir berichtete.) Ziemlich gut erholt fühle ich mich und ich FREUE mir ein Loch in den Bauch, dass ich morgen wieder zu Hause bin. Und meinen Hund wieder knuddeln und drücken kann. Und überhaupt. Urlaub ist toll. Heimkommen auch :)

Mittwoch, 18. Juli 2012

Jedoch! Als ich bemerkte...

... dass ich dabei war, die Küche mit der _Zahnbürste_ zu putzen, holte ich mir flugs ein altertümliches Spinnrad und setzte mich daran. Jeder Jeck spinnt anders... aber man kanns ja auch übertreiben.... ;)

Donnerstag, 28. Juni 2012

Ja, reicht doch!

Wenn man das mal so betrachtet: Die zu faltende Wäsche ist gefaltet und aufgeräumt. Die zu waschende Wäsche ist sortiert. Die Waschmaschine läuft gerade, der Trockner auch. Somit bin ich sozusagen mit der Wäsche fertig. (für den Moment) Die Küche ist aufgeräumt, das schmutzige Geschirr im Geschirrspüler, das gespülte ist aufgeräumt, die Arbeitsflächen sind abgewischt. Somit bin ich sozusagen mit der Küche fertig. (für den Moment) Im Wohnzimmer darf ich jetzt noch aufräumen, Staub wischen, saugen und dann den Boden wischen. Somit bin ich dann sozusagen mit dem Wohnzimmer fertig. (für den Moment) Und das soll mir ja auch reichen! Kann ich ja wohl nichts dafür, dass immer wieder neue Arbeit anfällt? Die Wäsche wieder dreckig gemacht, die Küche bekocht und das Wohnzimmer bewohnt wird? Nee, echt ey. Ich brauche Urlaub...

Montag, 25. Juni 2012

es ist an der Zeit....

... in mich zu gehen. Ich merke das schon seit einigen Tagen, und ich habe auch schon etwas damit angefangen. Ich bin merklich schweigsamer und es tut mir gut. Alles, was ich als so stressig empfinde, rückt ein Stückchen von mir ab und wird dadurch weniger bedrohlich. Keine Veranlassung mehr, es anderen mitzuteilen. Was grad los ist. Wie ich mich fühle. Es kann sein, dass ich am Anfang einer kleinen Depression stehe. Oder vielleicht bin ich sogar schon mittendrin. (Im Sommer? Ich sehe Ihr Stirnrunzeln. Klar, im Sommer. Die Depression hat keine bestimmte Jahreszeit.) Eine kleine Ehekrise liegt auch vor. Ja, niemand ist gefeit davor und niemand hat den perfekten Rat. Aber vielleicht ist es besser, einfach mal ein paar Schritte zurück zu treten und sich die Sache von einiger Entfernung zu betrachten. Niemand ist alleine schuld, wenn so etwas passiert. Ich sehe noch Land, gebe noch nichts verloren. Aber ich muss mich endlich darauf einstellen, dass das im Moment nicht so läuft, wie ich es gerne hätte. Nach außen lässt man sich natürlich nicht viel anmerken. Wozu auch? Wen, WEN interessiert es denn?? Ich tue was ich tun muss. (Auch hier steht so einiges an Veränderung an). Dinge, die mir schwerfallen tue ich auch. Aber als Entschädigung fallen andere Dinge weg, die ich aus Liebe, und nur aus Liebe getan habe. Wohin dieser Weg führt, kann ich noch gar nicht sagen. Es ist ein kleines Aussteigen. Wollten wir doch früher schon mal... haltet die Welt an. Jetzt weiß ich: ihr könnt die Welt ruhig weiterlaufen lassen. Ich steig trotzdem mal aus. Vielleicht spring ich später wieder auf....

Montag, 18. Juni 2012

So, meine lieben Freunde....

.... Bekannte, Anverwandte und dergleichen. Ich hab die Faxen dicke! Hiermit halte ich fest: es ist Schluss mit lustig! Ab sofort werde ich sämtliche Lebenszeichen und Smalltalk-SMS sendenderweise einstellen! Was ich telefonisch die letzte Zeit mehr und mehr eingeführt habe, greift nun auch auf das Medium Short Message über! Ich habs satt! Fällt eigentlich niemandem auf, dass ständig ICH diejenige bin, die sich meldet, einen kurzen Lagebericht gibt, mal nachfragt? Mal ein Foto sendet, einen Gruß, einen Spruch? EINFACH so? Schluss, aus. DAS Geld kann ich mir auch sparen. Jawohl, ich bin angesäuert. Es kommt nämlich einfach nix mehr zurück. Dann eben nicht. Ich schmolle. Gehabt Euch wohl!! (ich werde auch kein Problem haben, das ganze demnächst auch noch auf die Mailkontakte auszuweiten. Wer nicht will, der hat schon. Und ich habe: FERTIG!)

Dienstag, 5. Juni 2012

YES!! Falten...

Nach drei Wochen im krank-Modus zeigt mein Körper mir etwas, das mich immer wieder aufs Neue fasziniert: Falten. Das kann keinen Menschen freuen, denken Sie? Frau Müller ist halt ein bisschen anders.... Ich meine auch keine richtigen Furchenfalten. Ich meine die nunmehr verschwundenen Wassereinlagerung an den unmöglichsten Stellen wie Finger, Füße, Beine. Dieses Notfall-Wasser, dass ich jetzt offenbar doch "gebraucht" hatte, zum schwitzen, zum Bekämpfen der ganzen in jüngster Zeit über mich hereingefallenen Bakterien und Viren. Nun begrüße ich meine verschollenen Knöchel, kann wieder Gelenke und Sehnen erahnen und freue mich an der zurückgewonnenen Beweglichkeit :D Geblieben ist eine gewisse Faulheit. Denn mit jedem winzigen Schritt in Richtung Genesung war das liegenbleiben-müssen mehr und mehr ein dürfen und wollen geworden. Gesund schlafen, Erholung ist wichtig, Kraft sammeln, zum wieder-auf-die-Beine-kommen. Und genau diese Beine sind nun wacklig und schwach... wer rastet, der rostet. Zeit, das Notwendige mit dem Nützlichen zu verbinden, sich den Wirrungen des Haushalts (oh! welch wundervoller und vor allem passender Ausdruck!) anzunehmen und wieder für mehr Sauberkeit und Ordnung im privaten Umfeld zu sorgen. Muss ja. *seufz*

Sonntag, 3. Juni 2012

wuaaaahhhh!!

Wie das halt immer so ist, gell. Am Dienstag werden es jetzt sage und schreibe DREI Wochen, in denen ich mich wirklich total beschixxen fühle... Zuerst war da ein Husten, Blütenstaub, dachte ich, das ist nun mal so. Daraus entwickelte sich eine dicke, fette Bronchitis, mit allem was dazu gehört, allen voran diese ekelhafte allgemeine Ab- nein viel eher Zer-schlagenheit. Da das Ehegesponst beruflich eine Woche weit weg verbrachte, war an sich-schonen und somit schnell gesund-werden nicht zu denken. Herzlichen Dank. Also hustete ich. Mir die Seele ein, zwei drei mal aus dem Leib. Bis das Rippenfell glühte. Diesen stechenden Schmerz, kennen Sie? Doch das reichte nicht!! Die Galle, ihres Zeichens seit knapp 15 Jahren Stein-Besitzerin fühlte sich derart überreizt und beleidigt, dass sie mit unschönen Koliken antwortete. Das hatte ich natürlich GANZ dringend gebraucht. Muss ich erwähnen, dass mittlerweile Ferien waren? Ein Ausflug anstand und Besuch erwartet wurde? Muss ich wohl nicht erwähnen... ist der Klassiker.... Wie hilfreich entnervte Ehegesponste ob all dieser Tatsachen sind... unbeschreiblich. Der große Sohn fing sich von irgendwoher eine fette Magen-Darm-Verstimmung ein und mein Körper schrie laut "HIER", denn das geht ja auch noch. So nebenbei. So ernähre ich mich derzeit von: Spitzwegerich- bzw. Magen-Darm-Tee, Ricola Schweizer Kräuterzucker, iberogast Tropfen, Lefax Kautabletten, Salzstangen und einigen Schlückchen Cola. Der kleinere Sohn hat sich abgeschlagen und ebenfalls mit Fieber ins Bett begeben. Das Ehegesponst klagte über Kopfschmerzen und maß eifrig Temperatur (und ich bin nicht boshaft, wenn ich hier verrate, dass er nicht über die 37,3 kam...) Alles in allem ist das hier einfach nur noch zum davon laufen. Ich bin nur viel zu schwach dazu... Wird das besser? Irgendwann? Bald? (und nein, zum Arzt bin ich bislang noch nicht gegangen. Denn alles was ich dort bekommen würde, kann ich mir auch selbst in der Apotheke besorgen, habe ich auch getan. Und ich möchte auch nicht schon wieder hören, dass das ALLES auch psychisch sein kann.) (wobei ich das schon bald selber glaube... es is zum wahnsinnig werden....)

Donnerstag, 24. Mai 2012

lange, kurze Nacht

JESSAS war das eine Nacht... Erst war es mir zu heiß und stickig, dann konnte ich nicht einschlafen, irgendeine Unruhe (und natürlich dieser ********* - Husten) raubte mir die Gelegenheit zum Hinüberschlummern. Also noch ein bisschen beschäftigt... wieder hingelegt. Ein bisschen fernsehen... sehr müde, hingelegt... Frau Müller bleibt wach. Ein wenig gelesen, die Augen fielen zu, Licht aus, Augen zu.... Kopf an... Augen wieder auf. Und morgens dann raus. Brav schon inhaliert und momentan läuft der Luftbefeuchter, der bleibt auch an... genau für diesen Zweck habe ich ihn ja angeschafft. Plötzliche Müdigkeit überfällt mich. Und da heute Nachmittag noch ein Kind mehr zu uns kommt als meine eigenen, werfe ich mich nochmal in die Horizontale. Gesund werden. Los... ;)

Mittwoch, 23. Mai 2012

am Telefon...

... ich bekomme einen überraschenden Anruf, eine liebe Bekannte fragt nach einem Zubereitungstipp für eine wieder modern gewordene Gemüseart ;) Und während wir noch ein bisschen plaudern, gerät sie ins Schwärmen... Schwärmt von ihrer Tochter (meine Freundin), und was sie sagt ist so voller Liebe, so ernst und voller Sehnsucht, Stolz und Freude. Immer wieder nennt sie ihren Namen und erwähnt die vielen guten Seiten an ihr... (ICH weiß das, sage ich zur Frau am anderen Ende der Leitung, denn ich schätze diese meine Freundin / ihre Tochter auch sehr. :)) Der leise bittere Beigeschmack, das Pochen ganz tief in mir drin (von MIR würde niemand so schwärmen... keinesfalls... nicht annähernd) das Pochen ist da... gebe ich zu. Aber es kann mich gar nicht runterziehen... so viel mehr wiegt die vermittelte, echte Freude darüber, dass wir SIE kennen und zu unseren Freunden zählen dürfen. Es sind die kleinen Dinge im Leben, die wichtig sind. Und noch was sagte meine Bekannte: "Zeig der Welt immer ein lachendes Gesicht. Denn ein anderes will sie nicht sehen." Wahr ist's. :D

Donnerstag, 17. Mai 2012

Dienstag, 8. Mai 2012

Nun ist es so......

.... dass mein Körper mir mal wieder ein Streichlein spielt.
War wohl doch etwas viel in der letzten Zeit, was ich mir (mehr oder weniger freiwillig) so "angetan" habe, bzw.
"mich aushalten ließ".
Das Rauschen, klopfen, flattern im rechten Ohr habe ich schon öfters mal wahrgenommen, im Nachhinein fällt mir auch auf, dass ich ganz besonders lärmempfindlich war in den letzten Tagen.
Heute früh sagte mir das rechte Ohr, dass es nichts mehr hören würde. Mittlerweile macht es - extra für mich - sonderbare Geräusche, die ich nur deshalb als "sonderbar" einordnen kann, weil mein linkes Ohr sie nicht hört, deshalb existieren sie wahrscheinlich auch nicht.
Im ersten Schreck dachte ich natürlich HÖRSTURZ! Panik! Tinnitus! (ja, hab ich manchmal, kommt und geht)
Ich weiß auch haargenau, woher es kommt, höchstwahrscheinlich.
Und ich finde es extrem störend und bei der stinknormalen Hausarbeit echt hinderlich. Nun muss ich mich konzentrieren, wenn ich von einem Raum in den anderen gehe, um nicht irgendwo dagegen zu laufen.
Gleichgewichtsorgane können irgendwie gar nicht hoch genug geschätzt werden.
Was tun? Ignorieren oder einen ruhigeren Gang einlegen?
Ich werde mich wohl für das zweite entscheiden, erstens aus Gründen der Vernunft und zweitens, weil es nicht mehr lange möglich sein wird, diese Woche steht noch einiges an, das man nicht so einfach "auf Eis legen" kann.
Na dann. Fröhliches halbtaub-sein.

Freitag, 4. Mai 2012

Rückblick - Babyzeit

Als mein erstes Kind noch sehr klein war dachte ich immer, ich würde etwas versäumen.
Nein, nicht richtig, ich dachte, alle anderen würden etwas versäumen, wenn sie die vielen wunderbaren Augenblicke in der Entwicklung des Babys nicht mitbekommen würden.
Wie oft habe ich mir gewünscht, es möchte einfach mal jemand da sein. Mit mir reden, mich bestätigen (!) in meiner Rolle als junge Mutter. Sich mit mir freuen, über ein Lächeln, ein Glucksen, den ersten Zahn, das erste Wort....
Nun sind alle drei schon "groß". Noch lange nicht erwachsen, aber groß genug um mit Abstand zurückzublicken.
Mit meiner Erziehung bin ich zufrieden, ich bekomme immer wieder von verschiedensten Seiten Komplimente, wie nett, freundlich, zuverlässig, natürlich und lebensfroh meine Kinder doch wären.
Immer klarer wird mir, warum ich mich so sehr an das Haus und die Familie gebunden fühle: ich möchte für meine Kinder das sein, was ich niemals wirklich hatte. Zumindest aus meiner Sicht und ideell gesehen.
Heimat möchte ich sein.
Zuverlässigkeit.
Liebe.
Basis und Erdung.

Ich selber hatte nie eine "Heimat". Wohl daher rührt meine riesengroße Unsicherheit im Leben. Sich selbst, der Familie und dem Partner gleichzeitig etwas schenken zu wollen, was man selber nie erfahren hat, das ist eine große Aufgabe...

Mittwoch, 25. April 2012

die Messer gewetzt

Ich habe mir eine kleine Stichpunktliste gemacht, denn zum Unterrichtsbeginn möchte ich den Chef der Schule vom Mittleren kurz anrufen und eine Lehrerin anschwärzen. Jawohl das will ich.
Kam das Kind am Montag ganz einfach nach Unterrichtsschluss nicht nach Hause.
Man überlegt... er könnte trödeln, vielleicht ist was am Rad kaputt. Die Minuten ziehen sich, werden Viertelstunden. Der Hals am Fenster wird lang und länger, die Gedanken bang und bänger... HALT! (ich sollte doch mittlerweile gelernt haben, dass man Künstler nicht so einfach zitieren darf....)
Ich habe angefangen ein bisschen herumzutelefonieren, den großen Bruder auf die Suche gescheucht, via facebook Nachforschungen angestellt (gesegnet sei das Internet!)
Das Ende vom Lied: Sohn musste nachsitzen. Unangekündigt!!
Weder via Hausaufgabenheft oder einer schriftlichen Notiz, noch telefonisch von der Lehrerin Bescheid bekommen.
Zwar hat sie das Kind, den Säumerling, den zu Maßregelnden um halb vier (!!) ins Sekretariat geschickt, damit er bei mir anrufen könne. Jedoch wählte genau dieses Kind NICHT die Null vor, was nötig gewesen wäre, um hinaus in die große weite Welt kommunizieren zu können. Nach angeblich fünf Fehlversuchen (schon klar, wenn es bei mir nicht klingelt) hätte er die Sache aufgegeben.
Irgendwann tauchte mein Mann in der Schule auf, er hatte die Firma eher verlassen müssen und sich ebenfalls auf die Suche gemacht.
Die Lehrerin - ja, diese, genau diese Lehrerin - meinte nur, das wäre ein Missverständnis gewesen. Das Kind hätte ja schon lange genug gewusst, dass es nachsitzen müsse.
Ha! WIR aber nicht!!!
So nicht, Frau Staatsbedienstete. Soooooooo nicht!!!

Freitag, 13. April 2012

mein Mann hat 'ne App...

Eine App fürs iphone. Damit überwacht er nachts neuerdings seinen Schlaf. Die App zeichnet auf, ob und wann er nachts Geräusche macht. Und die Geräusche zeichnet sie auch auf *smile*.
317 sagte die App. Dreihundertsiebzehn Geräusche macht der Mann in der Nacht!!
(und fraaaagen Sie nicht....)
Die Notwendigkeit eines eigenen Schlafgemachs für Frau Müller scheint nun wirklich mehr als deutlich zu sein.
Was leider nicht gleichzeitig bedeutet, dass es machbar wäre.
Mir ist immer noch nicht eingefallen, wie dieses Problem zu lösen ist. (Vielleicht sollte ich die Nächte nicht auf dem Sofa, sondern neben dem Ehegesponst verbringen. Könnte 317 Möglichkeiten zum Nachdenken ergeben.)

Donnerstag, 12. April 2012

ich steh doch immer wieder auf...

.... auch wenn bis jetzt noch vieles mies war...

Ich habe immerhin schon vor einigen Monaten erkannt, dass ich ein Kämpfer bin.
Niederplärren gilded nicht, es beeindruckt mich mit jedem Mal etwas weniger.
Schön ist anders, aber umhauen? Mich lähmen?
Nicht mehr!
Ich stehe auf und gehe geradeaus weiter. Dorthin, wo der Weg führt, und ich will nicht einmal mehr wissen, wo die nächste Kurve ist und wann ich sie erreicht haben werde.
Just walking.... in my very own shoes....

Montag, 9. April 2012

nun sei doch mal froh....

... und zufrieden mit dem was du hast!
Bin ich ja, eigentlich. Sagen wir, es ist mir bewusst, durchaus, und ich kann für Kleinigkeiten dankbar sein.
Genausogut kann ich aber auch aus einer Kleinigkeit einen großen großen Stein machen, der mir auf der Seele liegt. Und den ich seit ein paar Tagen einfach nicht runter bekomme.
Schnell erzählt: die Vierzigjährige knabbert wieder mal am Mutter-Verhältnis. Also dem Verhältnis zur Mutter... ;). (Und sie hat auch einen Vater, aber der ist ja irgendwie ganz anders, zu ihm hat sie weder ein gespanntes noch ein schwieriges, eher gar keins, der ist einfach so....)
Einen Punkt gibt es, da bin ich sehr empfindlich und das sind meine Kinder. Man kann mit mir Späße treiben und man kann meine Gefühle einfach übergehen als hätte ich keine, aber tastet sich keiner an die Gefühlswelt meiner Kinder, da werde ich zur Diva, ähm Löwenmutter natürlich, ich sehe wohl zu viel Werbefernsehen.
Reizt mich nicht, wenn es um meine Kinder geht. Darf die eigene Mutter offensichtliche Abneigung gegenüber ihrem Enkelkind zeigen? (verpackt in nach außen gut gemeinte Feststellungen... die langweilt sich doch, wenn sie bei uns ist....)
Ich sage: Nein!
Obwohl: wenn diese Abneigung nun mal besteht.... dann ist das Zeigen an sich nicht mehr das Kränkendste.
Wahrscheinlich sehe ich wieder mal alles viiiiiel zu eng, wahrscheinlich ist das Kind eigentlich ganz und gar unbelastet von diesen Tatsachen. Aber es nagt in mir, es hockt wie eine dicke fette Kröte auf meiner Seele und hat diese im Klammergriff.
Und ich komme im Moment einfach nicht dagegen an. Dazu meint das Ehegesponst, seine Bosheiten in regelmäßig verschossenen Giftspritzen bei mir ablassen zu müssen.
Aaaaaaah, ich will mein Glitzerkleidchen anziehen und mir das blonde Haar hübsch bürsten lassen! Lasst mich bloß in Ruhe, Madame ist im Sensitiv-Modus!

Da fällt mir ein: Wach. Kaffee.

Freitag, 30. März 2012

ziemlich erfreut

Sitze grinsend mit Blick auf die Straße in der Nähe des Fensters und beobachte die zum Gottesdienst ziehenden Grundschulklassen.
Ich liebe diese kleinen Prozessionen, sehe die bekannten Kindergesichter, sehe die Kleinen groß werden. Rechne mit, wer gerade in welcher Klasse ist. Freudiges Geschnatter am frühen Morgen, ich mag das sehr.
Und auch meine Tochter zieht mit vorbei. Immer mittendrin, immer gut gelaunt.
Vor unserem Haus muss es momentan richtig warm sein, so viel Liebe spüre ich in mir... das muss doch bis nach draußen dringen  :) :)

Donnerstag, 29. März 2012

bin gerade tierisch genervt

Ich habe so elendigliche Rückenschmerzen, dass das Erledigen der Wäsche schlicht und ergreifend unmöglich ist. Diese "bergt" sich aber bereits wieder, was zu großer Unzufriedenheit führt... Und wegen meinem schlechten Gewissen habe ich noch nicht mal Lust zu stricken.... SEHR bedenklich.
Tja... kleiner Wetterumschwung und wahrscheinlich Anflüge von PMS... Schneckenhaus, ich komme!!

Dienstag, 27. März 2012

meine Freundin sagt:

"Du horchst viel zu viel in dich hinein!"
Das habe ich jetzt schon so oft von verschiedenen Leuten gehört, dass ich darüber nachgedacht habe und es auch nicht abstreite. Ja, das tue ich. Fällt mir auch auf, wenn ich mal so richtig "in Action" bin und mir hinterher auffällt, dass mir zu dieser Zeit nichts gefehlt hat.
Aber kann ich vielleicht aus meiner Haut? Sie sind eben da, diese kleinen Gebrechen. Das Pochen oder Stechen in der Herzgegend, der kleine Schwindel, ein Huster, der sich nicht lösen will, ein Krampf hier eine Verspannung dort.... ich bin hypersensibel.
Was noch lange nicht heißt, dass ich ständig und sofort über meine Wehwehchen jammere. Versuche durchaus, mich zusammenzureißen und nicht zu klagen. Es mit mir selbst auszumachen. Innerliche Selbstgespräche zu führen: das meinst du jetzt nur, das muss man nicht überbewerten, das geht vorüber.
Abzuschaffen ist es nicht. Schön ist anders.
Aber ich bin doch ein Kämpfer. Eine Durchhalterin. Ein Pferd, wenn man so will.
Meine Zähnchen stehen kurz vor der Fertigstellung des "großen Werks". Gestern der Abdruck für die bleibende Brücke, dann ist das Allermeiste fertig. Nur noch ein "Stummel" links oben muss noch entfernt werden und im Laufe des Sommers irgendwann.... oder zum Herbst hin... die Kronen unten links.
Es wird! Wer hätte daran noch geglaubt. (Das Zahnärztchen hat dazu gestern auch noch mal seinen Senf abgegeben. Aber ich kann stolz auf mich sein) ;)

Freitag, 23. März 2012

Das blaue Schulheft

Manchmal denke ich über die Anschaffung eines "blauen Schulhefts" nach. So eins, wie Michel Svenssons Mutter (Katthult, Lönneberga) hatte. Über dessen Geführt-werden Vater Anton immer sagte: " Du nutzt nur den Bleistift ab".
Dort hinein schrübe (das ist wohl Konjunktiv von schrub) ich die kleinen und großen Streiche oder Ungereimtheiten meines Nachwuchses auf.
Oder wäre das ein Name für ein neues Blog? (Dritt-Viert- Fünft-Blog?)
Vielleicht einfach nur eine neue Kategorie... ja, das ist es, das erscheint mir doch sehr sinnvoll!
Wer also könnte mir erklären, warum ein Kind (und ich tippe mal wieder ganz schwer auf Pubertant II) meinen NIVEA-24 h-Comfort-Dry-Stick oben abraspelt und diese Raspel unter dem Waschbecken an den Wand und Bodenfliesen verteilt? Was bewegt ein Kind dazu, möchte es etwas bewirken??
Meistens stelle ich diesen Stick ja ohnehin gaaaanz oben auf den Badschrank, wo nur die sehr großen Leute hinkommen, damit die Kinder gar nicht "verführt" werden zu Dummheiten jeglicher Art.
Kennt Ihr die Konsistenz von diesem Dry-Stick? Ich vergleiche es mal mit Palmin-Flocken, vielleicht eine Idee trockener...
Garantiert eine große und wirkliche Freude, diese von den Fliesen zu entfernen. (Weiße Fliesen, mit dem üblichen Belag aus Staub und Duschdampf-Ablagerungen einer fünfköpfigen Familie mit 4-Quadratmeter-Bad)
Ich kreische! Und dabei fällt mir ein: ich mache das nicht weg. Ich suche dieses Mal den  Übeltäter. Und dann gibts nen Putzlappen in die Hand... bin ich denn deppert... pah....!

Donnerstag, 22. März 2012

aus den Augen, aus dem Sinn....

Sooooo sind sie, die Männer!! Kaum sind sie mal für drei Tage weg vom heimischen Herd (und werden in Vollpension versorgt und die Zimmerfrau lüftet sogar durch), schon sagen sie abends nicht mal mehr "gute Nacht" zur einsam werkelnden Stellungs-Halterin.
Hach, da war ja Fußball und man selbst so müde und.... ja neeeeeeeeeeee iss klar!!!
In Zeiten von Handy, Internet, Laptop, W-LAN natürlich zuviel verlangt.
Bin angefressen. (merkt mans??)

Mittwoch, 21. März 2012

du weißt, dass deine Erziehung Früchte trägt...

...wenn dein Kind in der Früh zu Dir sagt: "Du sollst deinen Morgenablauf machen und nicht stricken" :) :)
  • das Kind ist fieberfrei und kann schon wieder denken
  • es ist wach und spricht
  • es kennt die Tatsache Morgen-Ablauf
  • es ist ehrlich und freundlich
  • und es hat dich beim Stricken erwischt ;)))
Guten Morgen! Die Sonne scheint.... :)

Dienstag, 20. März 2012

Box-Trainer

Ich fühle mich wie ein Trainer in der Ecke des Boxrings, der seinen Schützling anfeuert "go go go!!!".
Obwohl dieser schon taumelt und nicht mehr aus den Augen sieht...
Warum? Da steht der neu-Teenager vor mir, Tränen tropfen auf die Jacke... er will nicht in die Schule gehen.
So krass hat er es noch nie formuliert. Er wird "immer geschlagen" und "alle gegen mich".
Das sagt er. Das sagt er, wenn es schon Zeit ist zu gehen.
Nicht, dass ich nicht zu anderen Zeiten verfügbar wäre... aber da kommt kein Sterbenswörtchen. In der Früh dann so ein Knaller.
Ich kann ihm nur sagen, was ich schon so oft gesagt habe. Geh zum Lehrer, setz dich durch. Nicht den Kopf hängen lassen und warten oder ausweichen. Kopf hoch und Blick nach vorn! Kämpf für Dich! Stehs durch!!
GEH ZUM LEHRER! (der Lehrer ist informiert, hat ein besonderes Auge darauf... aber handeln muss der Junge in diesem Fall trotzdem selber)
Go go go.... Mundwinkel bis zu den Knien.... Kopf hoch!!! Das Kinn verlässt ansatzweise den Hals, auf den es gepresst war.
Ich habe die Schule auch nie geliebt. Aber so schwer wars für mich nicht.
Mutterglucke lässt nun den Schnabel hängen und geht seufzend das Nest wieder in Ordnung bringen...

Montag, 19. März 2012

positiv gedacht:

Eigentlich wäääääre ja mal angedacht gewesen, dass ich das Ehegesponst in dieser Woche begleiten würde. Am Brocken, hey, das wäre doch mein Pflaster gewesen! ;)
Nicht einfach mal eben so zu organisieren mit drei Schulkindern, ganz klar, aber es wäre schon möglich zu machen gewesen. Wenn....
Aber es läuft nun mal nicht immer so, wie man es gerne hätte und ich war nicht einmal verwundert, als bereits meine erste ganz zaghafte Anfrage diesbezüglich sofort abgelehnt wurde. (Immerhin: klare Ansage).
Einen Vorteil hatte das nicht-Zustandekommen auf jeden Fall: Ich hätte mein Kind mit Fieber und Husten in diesem Zustand so und so nicht alleine gelassen.
So habe ich mich wenigstens nicht vergebens auf etwas gefreut...
Think positive!

Nachtschlaf wird überbewertet

Ein hustendes Fieberkind und ein Mann, der heute in aller Herrgottsfrühe wegfährt um erst am Freitag wieder nach Hause zu kommen, können einen halbwegs sensiblen Menschen durchaus um seinen Nachtschlaf bringen.
Passt mir nicht wirklich, die momentane Situation.
Aber ich schwöre, mich hat keiner gefragt...

Freitag, 16. März 2012

Freitag, 10.53 Uhr

Der Große hat angerufen, müsste schon an der Schule sein jetzt.
Im Radio Berichte über das Unglück in der Schweiz und langsame Musik.
Ein großer Kloß im Hals.... wenn das Kind da ist, werde ich es wohl erdrücken....
Danke sagen.... zu dem da oben....

Freitags-Status, 9.50 Uhr :)

Die Kinder sind aus dem Haus, Waschmaschine und Trockner laufen. Die Wohnung ist an-gesaugt (heißt, der Staubsauger steht momentan im Eingang, weil mir einfiel, dass die Fußabstreifer mal in die Maschine müssen... verzetteln, guten Morgen.)
Immerhin bin ich angezogen, frisiert, habe gefrühstückt und bin guter Dinge. Noch.
Außerdem erwarte ich ein Kind. Nach Hause. Endlich!!
Jetzt erst mal Kaffeepause und noch mal das Strickmuster vom gestrigen Abend versuchen, das ich in aller Frühe wieder aufgetrennt habe... jetzt habe ich den Bogen aber raus, glaube ich.
Und sonst? Kein Grund zur Klage.
Erfreulicherweise :)

Donnerstag, 15. März 2012

Verweise hagelte es...

... auf der Abschlussfahrt vom Großen.
Und schluckend denke ich ganz im Inneren: Wahrscheinlich sind gerade diese Verweise momentan vollkommen unwichtig. Angesichts des schrecklichen Unfalls in der Schweiz.
Kommt einfach gesund wieder nach Hause, Zettel oder nicht... völlig überbewertet.
(tiefe Traurigkeit beim Gedanken an die vielen Kinder... einfach nur schrecklich...) :(

Freitag, 9. März 2012

schwungvoll und mit Frühlingsstimmung....

.. eröffne ich den heutigen Tag.
Kennen Sie das? Wenn Sie wochenlang ein bestimmtes Datum im Kopf haben, weil da ein wichtiger oder unangenehmer Termin ansteht.
Und das Gefühl am Tag danach? Einfach klasse. Ich persönlich nehme mir für diese Tage-danach meistens gar nix vor, weil der Pessimist in mir ja sowieso davon ausgeht, dass ich den Termin nicht überleben werde.
Tat ich doch. Und es war nicht soooooo schlimm. ;)
Das Provisorium sitzt wie angegossen (ha! Ist es ja auch!), sagte auch das Zahnärztchen.
Aber kauen damit? Wirklich? Na iiiiich weiß ja nicht. Traue da noch nicht so wirklich.... deshalb wird das Morgenmüsli vor dem Verzehr heute extra lange eingeweicht :)
Die Frühlingsstimmung erfasste mich gestern nach Verlassen der Zahnarztpraxis: YEAH! Vogelzwitschern und eine Art Zähne im Mund! Es geht aufwärts!!!
Wie ich diese Jahreszeit liebe :)))

Kristallkugel - Wetterstation

Seit mein Mann dieses neue Thermometer - man sagt ja neudeutsch Wetterstation dazu - hat, schaut er morgens gespannt darauf. Wenn er dann bedeutungsschwanger ein "oooooh jeeeeeee..." von sich gibt, dann heißt dies meistens, dass es draußen unter -5°C hat.
Was widerum bedeutet, dass das Auto, das hübsche blaue, wohl heute nicht anspringen wird. Weil es wieder draußen übernachten musste. (Ja, wir haben eine Garage. Zwei sogar.)
Meinen Tipp, das Auto doch abends einfach in die Garage zu fahren, ignoriert er meistens.
Aber Fahrradfahren am Morgen soll ja wirklich seeehr gesund sein :)

Donnerstag, 8. März 2012

Heute muss das Zähnchen werden....

... frisch, Zahnärztchen, sei zur Hand!
Erstmalig muss ich heute im Zuge der Zahnsanierung einen Termin zum Abschleifen wahrnehmen. Naaaa, kalt lässt es mich nicht, zumal der Doc von sich aus von ca. zweieinhalb Stunden geredet hat. Aber nun.... wer A sagt muss auch B sagen und ich deshalb da durch.
Aufmunterungen irgendwie? Däumchen?
Um 16.00 Uhr ist es so weit.... *ommmmmmmh*

Phoenix

Phoenix will heute nochmal zurück ins kuschelige Asche-Bett... irgendwo müssen da noch Glutnester sein, warm und gemütlich....

Mittwoch, 7. März 2012

Günter und die Himbeerroulade

In einem Anflug von Wahnsinn hörte ich auf Günter den schweinernen Innenhund und holte mir die Himbeerroulade aus der Speisekammer. Nach dem gestrigen Kreislauf-Gejammere muss Körper und Seele heute ein bisschen was Gutes getan werden und Ausnahmen dürfen ja sein.
Die Rouladen-Idee war nicht soooo gut. Denn die schmeckte ja soooo gut.
Deshalb durfte es noch ein Stückchen sein. Und noch ein ganz kleines. Und dann diese Klebekrümel von der Pappe kratzen und aufessen. Und noch ein KLEINES Stück. und dann... passierte es doch taaaatsächlich, wovon ich neulich noch so große Töne gespuckt habe: "Eh schon egaaaaaal..." quiekte Günter und schwupps verspeiste sich auch noch der Rest, das war ganz doof, denn er verspeiste sich durch meinen Hals direkt in meinen Magen.
MANNO!!
Jetzt aber die Hacken zusammengeschlagen, die Kohlenhydrate fleißig abarbeiten und beim nächsten Verzehr WIRKLICH wieder die Disziplin dieses Jahres walten lassen!!! (ich habe morgen einen Zahnarzttermin. Angst fressen gute Vorsätze auf.... wahrscheinlich...) :(

gute Laune - am Morgen... ;)

Wenn Sie morgens ein bisschen Zeit übrig haben und die Lachmuskeln schon mal für einen erfolgreichen Tag stärken wollen UND wenn Sie ein paar Kinder in ihrer Nähe haben...
... geben Sie einen banalen Satz wie z.B. ich habe einen Rosenkranz in den google Übersetzer ein.
Und dann gerne verschiedene in Sprachen übersetzen lassen und ANHÖREN...
Spätestens bei finnisch kugelt sich auch der letzte der Anwesenden.... ;)

Dienstag, 6. März 2012

waaaah... Kreislauf...!

Da warte ich seit vier Monaten auf den März und den Frühling, heute strahlte endlich mal die Sonne vom Himmel. Ich also wie wild auf die Arbeit gestürzt (ich neige immer zu Übertreibungen) und wollte am liebsten wieder alles auf einmal erledigen.

Anfangs dachte ich mir ja noch "ups" und "hoppala" beim Stolpern, aber es wiederholte sich noch sehr oft und dazu wurde mir auch noch speiiiiübel. Um nicht ins Panik-Loch zu fallen, machte ich mal langsam, und dann merkte ich es erst so richtig: ich hatte Kreislauf... :(
Tja, die Kilos und der lange Winter lassen grüßen und Übertreiben tut eben nicht gut.
Das Sofa saugte mich fest und ich kam nicht mehr hoch. Nicht zum raus-an-die-frische-Luft-gehen und nicht zum Dienstags-Singen.
Shit happens, kann man nicht ändern, morgen ist ein neuer Tag. Kann ja nur besser werden.
Oder? ;)

Montag, 5. März 2012

kurz gefunkt:

Kennt das überhaupt noch jemand, in Zeiten von Handy und Computer? Funken? So richtig, mit Funkgerät? Ja?? Aaaach erzählt mir doch nix... ;) Also hier kurz und knapp die Funkspruchübermittlung.
  • Mittagessen + Abendessen für heute FERTIG (welch Seltelnheit und Luxus...)
  • Kuchen für Nachmittag FERTIG
  • alle aus dem Haus und die Lichter ausgemacht (=Scheintot-Stellen der Hausfrau)
  • es schneit!!! und es ist mir sooooo egal (weil es so und so schneit, auch wenn ich mich aufrege)
  • noch aufräumen und duschen gehen, dann steht der Rest des Tages im Zeichen von feiern, feiern, feiern :)
Das war's auch schon. Over.

Sonntag, 4. März 2012

erster Sonntag im März

Zum Frühstück Buttermilch mit Haferflocken und drei Löffel Müsli, das macht mich schon gleich mal ziemlich froh. Die Tür zum Garten steht noch offen, und ich höre einen Vogel!! Ich glaube, es ist der Buchfink mit seinem Regen-Ruf, ziemlich laut, der kleine Kerl. Ja und? WENN in meinem Garten gerne und jederzeit jemand laut sein darf, dann sind es die Vögel!!!
Zu erwähnen wäre noch, dass ich heute vor 13 Jahren mit meinem kleinen Winz-Sohn (damals.....!) im Sonnenschein Fußball gespielt habe. Also.... wir spielten zusammen Fußball, der kleine Sohn und ich.... (uh, gerade noch die Kurve gekriegt, oder?)
Sonntag Morgen, wenn die anderen noch schlafen mag ich sehr gerne. An keinem Tag der Woche stehe ich so leicht auf wie an diesem. Wo ich nicht zwingend müsste. Aber ich habe ja auch Küchendienst heute, da ist es besser, die zahlreichen Hobbies schon frühmorgens zu beginnen, sonst reicht der Tag ja wieder nicht aus :).

Freitag, 2. März 2012

WM betritt... die... Bühneeeeee.....!

WM ist die Oma vom Nachbarhaus. Ihres Zeichens noch rüstig und im Alter eher schlecht einzuschätzen, und obwohl sie woanders wohnt könnte man meinen, sie gehört zu Nachbarn's Mobiliar.
Vielleicht tut sie das sogar und wir als Nachbarn wissen das nur noch nicht, da wir bis heute noch nicht zum "Einweihungs-Kennenlern-Abend" geladen wurden, der damals groß angekündigt worden war. (Macht aber nix, KEIN Nachbar wurde das, an uns liegts also nicht...) (Und was sind schon fünf oder sechs Jahre.... )
Heute ist sie im Stress, die WM... sie springt förmlich vom Rad als sie in den Hof einfährt, bleibt abrupt stehen und schaut sich ängstlich um. Bestimmt muss sich anschließend noch Babysitten und die Schule ist schon früher aus. Ja, das Baby geht schon zur Schule, aber das wird auch überbewertet. (Die Eltern sagten mal: wir haben ein Haus, ein Kind und gehen arbeiten. In dieser Reihenfolge sagten sie das.)
Ah, jetzt... eine gehetzte WM schiebt wieder vom Hof... das Fahrrädchen vorne beladen mit großen Papierstücken (ist es Post? leere Pizzaschachteln?) Sieht man nicht.
Ich frage mich sowieso, wie diese Menschen ihren Müll entsorgen, denn sie sind nicht im Besitz einer Mülltonne... btw.: ist man dazu nicht verpflichtet??

Donnerstag, 1. März 2012

Waage-mutig....

... war ich, und ich habe sie bestiegen.
Aber pft, das hilft mir gar nix, das blöde Ding TUT ganz einfach  nicht mehr.
Beim ersten Versuch hatte ich ca. 2,2 Kilo weniger als vor zwei Monaten.
Beim zweiten ungefähr 5,5.
Beim dritten in etwa 9....
Soll ich daraus einen Zwischenwert ermitteln?? Was solln des.... blödes Ding, echt.
Ich könnte mir auch eine neue Waage zulegen. Aber welche? Eine, die in meinen Gewichts-Sphären auch zuverlässig wiegt? GIBTS sowas?
(Alternative: BayWa Viehwaage, Zoll, Flughafen. Ich weiß. Grummel.)

Es ist Määäärz! :)

Meine Freude darüber ist echt und aufrichtig :))
Blicke ich dreizehn Jahre zurück, damals sagte meine Mutter zu mir: (Anfang November war es...): "Vier dunkle Monate kommen erst noch, und dann..."
Diese vier dunklen Monate sind mir als finsteres Winterpaket im Gedächtnis geblieben... während das Ereignis, das kurz nach diesem Paket stattfand munter um mich herum groß wird, wächst und gedeiht :)
Und daher begrüße ich auch in diesem Jahr aufs allerherzlichste den Monat März.
Er ist mein Freund!!

Mittwoch, 29. Februar 2012

Mittagessen mit Günter Schweinehund (innerer)

Frau Müller (also ich, ne, s. Header...)... also Frau Müller hats jetzt verstanden. Und isst zu Mittag.
Besteht aus:
  • 1 mageres (!) Minutensteak (Fettandeutung wanderten in den Dackel...)
  • sehr viele Champignons, schonend gegart, fettfrei
  • den Rest gedämpften Blumenkohl vom Vortag
  • 1 Salzkartoffel.
Ja, liebe Kinder, Frau Müller hats verstanden, in dieser Zusammensetzung darf man sich satt essen, wird es auch, es schmeckt sehr gut und man nimmt ganz automatisch ab. Bewegung und viel trinken als selbstverständlich vorausgesetzt.
Sollte Frau Müller noch einen Nachspeisehunger verspüren gibt es ca. 150 gr. Magerquark, angereichert mit einem Schluck Fruchtsaft.
Morgen ist der erste des Monats und ich werde die Waage, die blöde Kuh, besteigen...

die Sache mit dem Namen...

...und warum dieser Blog entstanden ist.
Jahaaaa, es gibt da noch meinen anderen Blog, den ich seit vielen Jahren führe und in dem ich auch viele Leser habe.
Im Laufe der Zeit wurde der Spagat zwischen Themenblog und Allerwelts- und Gefühlsblog aber so groß, dass ich das Gefühl hatte, dass weder die eine Seite noch die andere so richtig zu ihrem Recht kam. Und dass viele Besucher wohl bei zumindest einer Hälfte schnell weiterscrollten oder wegklickten. Das ist ja nun nicht der Sinn der "Sache", also zog ich samt meinen Gefühlen und Geschichten um und gründete die "kurze Auszeit". Dies ist nun durchaus ein treffender Blogname, denn sowohl beim Schreiben als auch beim Lesen soll man sich ja eine solche nehmen.... aber: wie nenne ich mich als Schreiberin nun?
Ideen, irgendjemand? Hilfe. (wie wärs mit Hilde.... weil ich mich gerade vertippt habe... ?)

Müüüüsli???

Wenn man..... also wennnnnn man... sein morgendliches Müsli zwar nicht wirklich komplett selber mischt, aber immerhin mit zwei Teilen Haferflocken und 1 Teil Müsli entschärft....
und wennnn dann - nach geleerter Schüssel - im Kopf der Gedanke entsteht: "ich muss jetzt nochmal was von diesem leckeren, süßen Zeug (=Sünde! Schokolade!) haben"....
dann: sollten die Hersteller das Wort MÜSLI nicht auf die Verpackung schreiben dürfen!!
Zwei zu eins hatte ich "entschärft". Und noch dieses süüüüüß-Gefühl....
Die Verbraucher wollen vera*scht werden. Oder??

Dienstag, 28. Februar 2012

Zweimal: fail!

Zweimal ein dickes Minus an die Newsletter-Schreiber von Schlecker und Sanicare:
Ich brauche WEDER eine Trommel mit Bausteinen für Kinder ab 1 Jahr noch
persönliche Tipps zur Familienplanung (weil abgeschlossen!! )
Schlecht recherchiert, werte Freunde :P.
(Neulich kam echte Briefpost vom Studienkreis Nachhilfe. Ich habe bei der Nummer angerufen und wollte wissen, wie die denn auf das schmale Brett kommen, dass wir Interesse oder Bedarf daran hätten. Die Callcenter-Mitarbeiterin (schon wieder eine) war hörbar gestresst ob dieser Frage, meinte dann, ob wir vielleicht im Telefonbuch stehen würden? Ich bejahte, doch dass wir Kinder im schulpflichtigen Alter hätten, davon stünde darin nix, erwähnte ich. Dann war sie komplett ratlos. Und hat uns hoffentlich (!) aus dem Verteiler genommen.)
Ob da facebook grüßen lässt??

Dienstag, 21. Februar 2012

ich ahne den Frühling....

.... wie auch immer. Da draußen tut sich was...
Jedes Jahr wieder... aus dem dunkelsten Tal der Felsen - nach oben geblickt... und wissen:
nicht mehr lange...!

Montag, 20. Februar 2012

ich habe eine Jeans gefunden.....

... ich zog sie an... sie passte...!!
Es war eine ganz "normale" Jeans, also ohne den sonst obligatorischen Stretch-Anteil. Ziemlich mutig dachte ich mir: probier sie, mehr als nicht passen kann sie ja nicht. Aber sie passt ja!
(Der Mann an meiner Seite äußerte sich: du siehst ganz jung aus...) Hallo... ich BIN jung! *hüpf*...

Mutterglucke

Nachts ein paar Stunden Schlaf opfern. Aufgeregt sein, weil das Kind um halb vier aufstehen muss.... Rosenmontagszug in Mainz... da simmer dabeiiiiii....
Das Kind kann schlafen. So soll es ja auch sein. ;)

Freitag, 17. Februar 2012

Die Perle!

Frau Mutti wagt den Schritt.
Was bleibt, ist aufrichtige Hochachtung vor ihrer Ehrlichkeit.

Donnerstag, 16. Februar 2012

Günter und die Faschingskrapfen

Weil heute Unsinniger Donnerstag ist, aß ich Krapfen.
Gedacht hatte ich mir eigentlich, ich würde einen essen. Nun hatte ich aber einen mit Eierlikörfüllung, und der war oben drauf mit weißer Schokoglasur überzogen. Das war dann ja kein richtiger Krapfen, denn ein richtiger Faschingskrapfen MUSS (zumindest am Unsinnigen, da bin ich sehr eigen) vor Puderzucker stauben, außerdem muss er oben eine hauchdünne Knusperfettschicht haben.... schmalzgebacken eben.
Hatte der zweite Krapfen, der mit Puderzucker, den ich aß, aber auch nicht.
Da war ich doch leicht frustriert, erstens waren die Krapfen nicht so locker wie erwartet und erhofft und dann auch noch ohne die Knusperschicht. Falscher Bäcker, ganz offensichtlich. :(
Leicht gefrustet schielte ich also nach jenem Krapfen mit Vanille-Füllung. "Unsinniger" ist, zwei hast du sowieso schon gegessen, iss den dritten, vielleicht wird dir wenigstens schlecht. Ich war eigentlich bereits entschlossen.... als...
als....
ich einmal die freundliche Seite von Günter betrachtete. Dass er es doch gar nicht so böse meint. Und dass ich ihn gut genug kenne. Ich verzichtete also leichten Herzens auf den dritten. Schon in dem Augenblick, als ich den Entschluss gefasst hatte, fühlte ich mich ganz wunderbar: es fühlt sich viel besser an, Günter zu widersprechen und ein gutes Gefühl zu haben! Er muss nicht immer als Buhmann dastehen, er kann auch freundlich warnen.
Und ich bin mir ziemlich sicher, dass mir wegen der ZWEI Krapfen nun nicht schlecht werden wird. Man darf sündigen, keine Frage. Nur dieses: jetzt ist es eh schon egal... das wird es nicht mehr geben.
Juhu.
:)

Mittwoch, 15. Februar 2012

Ich bin echt pro!

Also, wie schon gesagt, ich bin echt pro.
Zwar bin ich mir immer noch nicht ganz sicher, was das genau ist, aber der Mittlere versicherte mir, es sei positiv ;)
So etwas wie "gut", nehme ich mal an.
Gesagt hat er es (erfreut lachend) als ich seiner kleinen Schwester im gleichen Tonfall contra gab, wie sie mich anblaffte. Mit ebenso theatralisch erhobenen Armen, verzweifelt keifend, Verständnislosigkeit und Verzweiflung darstellend. (das Kind ist acht)
Und ich deutete an, mich ebenso bockig in die Ecke vorm Kühlschrank sinken zu lassen.
Sogar der aufmüpfige Zwerg musste lachen und die Situation war entschärft und bereinigt.
Voll pro, eben!!

Dienstag, 14. Februar 2012

so eine....

... SCHÖNE "Karte" hat heute ganz sicherlich nicht jeder bekommen :)
Am nettesten finde ich die Rechtschreibung... in diesem Jahr passts ja sogar ganz prima   ♥

Montag, 13. Februar 2012

Montag! Und: Ignorier'n Se mal....

Der Montag Morgen ist wirklich ein anstrengender. Grund: Familienmitglied Nr. 1 steht um 6.00 Uhr auf, von da ab dauert es geschlagene zweieinhalb Stunden, bis endlich auch Nummer vier das Haus verlassen hat....
Das geht nahtlos ineinander über, blockiert die Arbeitsräume, lässt die Zeit wie Kaugummi erscheinen und irgendwie ist die Hausfrau immer in "Wartestellung."
Kracht die Tür um halb neun endlich für einige Stunden letztmalig ins Schloss, ist man versucht, erstmal laut UFF zu machen und sich irgendwohin sinken zu lassen... und dabei finge der Hausfrauenpart gerade jetzt erst richtig an.
Verstehen Sie mich richtig, ich will nicht jammern auf hohem Niveau... aber ich habe das Bedürfnis, zu verdeutlichen. Ob darin ein Unterschied besteht, weiß ich nicht.
Die einzige Möglichkeit, diese anstrengende Zeit zu überstehen ist das Ignorieren.... den Hund, der unbedingt der allerwichtigste sein will, der nicht begreifen will, dass er genau das in der Schulkinder-Morgen-Zeit nicht ist. Des Großen Versuche, seine Schlamperhaftigkeit zu kaschieren, indem er leise die vergessenen Sachen für die Schule aus dem oberen Stockwerk schleift. Der Kleinen Gemotze, weil es eine Zumutung ist, sich morgens die Haare zu bürsten, bei -20 Grad nicht auf Socken im Haus herumzulaufen. Des Mittleren schlimme "Krankheiten", die eindeutig müdigkeitsbedingt sind, denen aber wegen Nichtbeachtung in lautstarkem Räuspern und ächzen, stöhnen und vor-sich-hin-jammern Ausdruck verliehen wird.
Gerne ruft zwischendurch auch der -mittlerweile an der Arbeitsstelle angekommene - Gatte noch an und erteilt diverse Aufgaben oder hat Bitten, die ebenfalls nicht wirklich in einen entspannten Morgenablauf passen.
Und dazu verspürt die Hausfrau auch immer noch diese fiese Erkältung mit leichtem Fieber. Ausschlafen, ausruhen.... später.... vielleicht.
Und nächsten Montag... NEIN! Da sind ja Ferien.
Das ist dann wieder ein völlig anderes Kapitel...

Mittwoch, 8. Februar 2012

morgendlicher Geschwister-Streit? Abhilfe!

Sie kennen das? Morgendliches Gezanke nach dem ersten Atemzug? ("Der hat... die war---- der soll mal.... schau mich nicht SO an...!")
Das zerrt an den Nerven, und gerade frühmorgens kann man seeeehr gut darauf verzichten, nicht wahr?
Mein Gedankenblitz sah folgendermaßen aus: es gibt Unfrieden-Stifter-Punkte! Zum Unfrieden stiften zählen zum Beispiel: nachmaulen, Tür knallen, Geschwisterkind schubsen oder nachäffen, absichtlich beim Milch-eingießen trödeln, weil der andere dringend darauf wartet, unappettitliche Körpergeräusche in Richtung der Mitgeschwister, Schuhe verstecken, Platz besetzen, das Bad blockieren.... die Liste kann jeder beliebig erweitern....
Eben alles, was im nächsten Schritt ZOFF bedeutet. Und wer beim Unfrieden-stiften ertappt wird bekommt einen Punkt. Praktischerweise sind die Punkte bei uns Lego-Steine, die auf eine Platte gesteckt werden, übersichtlich für alle. Bei drei Punkten gibt es eine Zusatzaufgabe im Haushalt, z.B. Holz für den Ofen reintragen, den Gang saugen / wischen, Müll rausbringen, Treppe kehren etc....
Der Effekt ist ganz einfach: die Streithansel nehmen ganz bewusst wahr, wie oft und wann sie ihre kleinen Ekelhaftigkeiten begehen. Natürlich immer beobachtet von den Geschwistern, da bleibt nichts ungesühnt.... Und weil natürlich keiner die meisten Punkte haben möchte, und schon gar keinen Zusatzdienst, können sich die Zwerge nach drei, vier Tagen plötzlich erstaunlich gut benehmen.
Oft reicht schon der Hinweis: Achtung, es sind Punkte unterwegs, und der Friede ist wiederhergestellt.
Bei uns heißt die Punkte-Platte übrigens  "Flensburg"... so habe ich auch gleich noch was für die Allgemeinbildung der Kinder getan ;)

Dienstag, 7. Februar 2012

kurz mal: uff...!

Nun habe ich auch die Gruppenstunde für die Erstkommunionkinder hinter mich gebracht.
Weitblickend formuliert könnte ich (vielleicht sogar wehmütig??) sagen: die letzte dieser Art. Jedoch: von Wehmut keine Spur ;). Nicht jammern, dass es vorbei ist sondern dankbar sein, dass wir es erlebt haben, das ist meine Devise.
Und irgendwie war es ja ganz lustig. Die Kinder waren sehr nett, wirklich wahr, meine Tochter und vier Jungs in der Gruppe - trotzdem passt das irgendwie, das Tsunami ist eben so. Und der Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm.
Etwas erschreckend fand ich die Tatsache, dass die Kinder mit der Aufgabe, zwei gelochte Blätter mit einem güldenen Faden zusammenzubinden schlichtweg überfordert waren. HallooooOO? Wir sprechen von Drittklässlern!! Nun entmutigt mich so etwas natürlich in keinster Weise und ich ließ sie mal machen... trotzdem war irgendwann wirklich meine Hilfe nötig... das stimmt mich nachdenklich....
Klar, beim letzten Mal hatte eine MUTTER diese Zusammenbindearbeit übernommen. Was lernen wir daraus? Dass die armen Zwerge ja nix lernen können, wenn sie nie dürfen!!
Aus genau diesem Grund waren es bei mir auch die KINDER, die die Gruppenkerze mit aus Wachsplättchen geschnittenen oder geformten Symbolen verzieren durften. Und nicht ich. Hilfestellung: ja, gerne, jederzeit. Aber machen durften sie. Und es geht mir sonstwo vorbei, wenn sich irgendjemand das Maul zerreißen sollte, dass das *nicht schön* sei.
Schlag 17.00 Uhr klingelte es an der Tür und ich war einem Kreischanfall nahe... die Kinder waren beschäftigt und vertieft und wir hätten uns auf jeden Fall noch gute 20 Minuten beschäftigen können. Aber neiiiiiin, Drittklässler (!!!) müssen neuerdings abgeholt werden??? Und nicht, dass man vielleicht leise irgendwo warten würde, bis die Stunde, die mit einem Gebet beendet wird, abgeschlossen ist - nein, laut schwatzend vertreibt man sich die Zeit mit weiteren eintrudelnden Mitgliedern der Mütter-Mafia.
Grmblgnrfzckbmpf.... wenn Worte meine Sprache wären.... ach du verrückte Welt... Generation DOOF lässt grüßen... Kopf--->Tischkante...

Schwergewicht

Manchmal bin ich mir sogar selber zu viel.
Liegt auch am Gewicht, aber nicht nur.
Auch das schwere Gemüt, das sich manchmal breit machen möchte.
An so Tagen wie heute, wo noch eine für mich anstrengende Aufgabe ansteht und ich nicht so wirklich gesund bin, sprich am Überlegen ob ich was ausbrüte....
Dann bin ich unendlich müüüüüüde und schwerfällig.
(Wenn man in diesem Zustand  am Ende seines Lebens ist, dann sehe ich den Tod nicht als etwas bedrohliches sondern als willkommene Erlösung)

heute ist ganz genau einer jener Tage...

... an denen ich einfach so richtig froh bin, dass ich als Hausfrau meinen Arbeitsplatz
a) im Haus habe, und zwar mit gutem Gewissen und
b) mir die Arbeit hier drin auch niemals ausgehen wird.
Beneidet mich jemand? Recht so. Heute kann ich das genießen ;)

Ha!! Dackel,...

... ausgetrickst! Nachdem der Herr ja nach seiner langen und ungenehmigten Tour freitags bereits am Sonntag wieder ausgebüchst ist (oho!), trägt Herr von L. jetzt ein Brustgeschirr nebst Schleppleine, und zwar Tag und Nacht, selbst beim Schlafen im Körbchen. Selber schuld, wer nicht hören will - und Martin Rütter lässt grüßen!
Daher war es dem Herrn des Hauses und dem  -chen des Dackels heute ein Leichtes, Dackelchen wieder einzufangen. (Zu dessen Ehrenrettung sei gesagt, dass Herrchen persönlich ihn zuerst in den Garten gelassen hat und dann einfach bei offenem Tor mit dem Auto losfuhr... naja... so früh am Morgen....)
Weit kam er nicht, mit Schleppleine läuft es sich eher schleppend und die Gefahr eines plötzlich-irgendwo-hängenbleibens und ausgebremst-werdens ist -beabsichtigterweise- sehr hoch.
Und ich empfinde diese Maßnahme nicht als Tierquälerei... ich glaube, das ist besser als gewisse Elektrohalsbänder, die bei anderen Hunden angewendet werden oder dass der kleine Kerl plötzlich platt unter einem Reifen liegt.
Und ich habe die Hoffnung noch längst nicht aufgegeben, dass er eines Tages gehorchen wird.

Montag, 6. Februar 2012

ich glaub, ich nehm' jetzt meine Grippe....

Ich möchte zwar nicht, aber es könnte sein, dass SIE nun doch stärker ist, als mein Beschluss, doch einfach gesund zu bleiben.
Trotz ultra-vielen Vitaminen, die ich zu mir nehme, hatte mich heute schon den ganzen Tag bleierne Müdigkeit fest im Griff. (Gestern auch, wenn ich so zurückdenke).
Passt mir gar nicht, morgen habe ich nämlich die Vorbereitungsstunde zur Erstkommunion für das Tsunami zu halten. Und am Donnerstag soll dafür DAS Kleid gekauft werden. (ich ächze innerlich, aber watt mutt, dat mutt...)
Daher kann ich eine Erkältung jetzt üüüüberhaupt nicht brauchen.
Ich krieche jetzt unter diverse Decken und übe einfach mal ruhig halten und schlafen. Vielleicht kann ich das Ruder ja doch noch mal rumreißen. Hmpf.

unbelieveable...

Urlaub... gebucht... - ganz in echt... :)

Sonntag, 5. Februar 2012

Urlaub ----> gebucht!!!

Nach sage und schreibe sieben Jahren fahren wir mit unserer Familie endlich einmal wieder einige Tage in Urlaub!!!
Ich bin erstaunt, über mich selber, weil ich mich dazu entschlossen habe, dass ich es vorangetrieben habe und dass ich es von ganzem Herzen und vorbehaltlos will und mich freue. (FREUE; FREUE) :)))

wirre Träume....

... von Dingen, die ich doch niemals tun würde... (?)
... von Menschen in meinem Leben, die früher mal eine riesengroße Bedeutung für mich hatten.... und jetzt plötzlich wieder auftauchen
... von Handlungen, die vielleicht stattfinden sollten und solchen, die es gar nicht dürfen.
Zurück bleibt: Nachdenklichkeit..... ein bisschen Wehmut.... und Stoff ... für weitere Träumereien.....

Freitag, 3. Februar 2012

Schimmel!

Jetzt war ich im oberen Stockwerk, Fensterränder trockenlegen. Im Schlafzimmer leider das altbekannte Bild: am Nord- und Ostfenster unten in den Ecken der Fensteraussparung.... Schimmel :(
Heute erstmalig auch beim Großen am Nordfenster: Schimmel!! In der Ecke unten rechts. Nordseite.
Also habe ich mal einen großen Zettel geschrieben... wo... Schimmel... LÜFTEN!!
Ob das _mehr_ hilft als "nur-"Sagen???

Mittwoch, 1. Februar 2012

was es heute zu essen gab und gibt

Keine Angst, kein Diätplan, keine Vorschriften.
Lediglich ein Bericht.

Frühstück: 6 EL Haferflocken mit fettarmer Milch und einem Joghurt mit Fruchtmus, dazu Wasserkaffee (1 Pad auf 2 Tassen Wasser, fettarme Milch, eine Spur Zucker)
vormittags: 1 Scheibe Lieken Urkorn Vollkornbrot, 1 Hering in Gelee
Snack: 1 Orange

dazu: Wasser mit einer Andeutung Apfel-Kirsch-Schorle angereichert

fürs Mittagessen kochte ich Gemüse und Naturreis, jedoch der Gatte brachte vom Mittagstisch beim Metzger Schweineschnitzel mit Pommes! Und da eine Ernährung mit Verboten nichts bringt, speiste ich.... dazu einen gemischten Salat und als Nachtisch ein Schälchen Mischgemüse mit Reis ;)
Nachmittags gab es den Wasserkaffee wie gewohnt.
Abends war noch vollkommenes Sättigungsgefühl vorhanden, daher Dinner-cancelling.
Vor dem Schlafengehen noch 100 gr. Hüttenkäse für den Eiweißvorrat in der Nacht.

Fazit: Momentan bin ich der Ansicht: Essen wird überbewertet. Heißhungerattacken können durch die richtige Ernährung praktisch völlig vermieden werden (Stichwort: langkettige Kohlenhydrate)
Wer sich angeregt fühlt, die gesunde Ernährung auch einmal zu probieren, dem sei dieses Buch empfohlen: Günter, der innere Schweinehund wird schlank

Dienstag, 31. Januar 2012

gesungen. YESS!

We did it! Ich habe das Auto genommen, ich _habe_ meinen inneren Schweinehund in seine Schranken gewiesen. Gut... er hat hin und wieder etwas geknurrt und wollte auch aus der stillen Ecke ;) Aber ENDLICH habe ich es geschafft, bin ins Altenheim gefahren und habe dort mit einigen anderen Frauen und den Bewohnern dort gesungen. Uff.
Was das bedeutet, können nur wenige nachvollziehen, aber ich weiß, einige wissen, wie es um mich bestellt ist. Und ich bekam gute Wünsche und liebe Gedanken. Und im echten Leben mehrere Lächeln und sogar ein ganz lautes und nettes DANKE.
Ich bin zufrieden und es war wieder ein Schritt, ein kleiner Schritt heraus aus der Dunkelheit, hinein-zurück in dieses *normale* Leben. Heute Nacht schlafe ich gut... wetten?

Donnerstag, 26. Januar 2012

wenn der SOMMER nicht mehr weit ist....

Habe geträumt, der Sommer wäre bereits DA!
Haha... da werde ich schon noch ein langes Weilchen warten müssen... aber schöööön war das!! (Bei der Gelegenheit träumte ich auch gleich, dass ich schlank war und lange Spaziergänge gemacht habe. Draußen. Natur. Schön!)
Ob ich in diesem Leben noch mal so weit kommen werde, das in der Realität zu erleben???

Dienstag, 24. Januar 2012

einen -bezahlten- Job...

... habe ich vorhin ausgeschlagen.
ja wirklich, bei mir wurde angerufen und ich wurde gefragt, ob ich nicht einen bestimmten job haben möchte. und ich habe nein gesagt.
nicht, weil ich zu faul wäre... oder kein Geld bräuchte. nicht mal meine panikattacken oder Gewichtsprobleme wären so schwerwiegend, dass ich genau diesen job nicht machen könnte. Aber: die Zeit habe ich nicht. Und ein kleines bisschen widerstrebt er mir auch, der Job. mein nein kam ganz spontan und aus tiefstem herzen ehrlich. und gleich, sofort, auf der Stelle.
ich bereue es nicht. und ein bisschen freue ich mich, dass an mich gedacht wurde.
und.... dass ich nein sagen kann.... genießen.... einfach genießen...

Samstag, 21. Januar 2012

Ernährungs-Geplänkel

Angenehm gesättigt bin ich vom Frühstück: Haferflocken mit fettarmer Milche, das ganze für 1:30 im Mikro warm gemacht, verfeinert mit etwas gekauftem Müsli (Traube und Nuss). Meine Freundin hat mich darauf hingewiesen, dass fast alle ferigen Müslis mit Zucker versetzt sind, das werde ich gleich noch kontrollieren. Daher die Grundlage Haferflocken.
Morgen soll es Schnitzel geben, so richtig, Wiener Art mit Pommes. Da stellte sich ganz kurz die Frage: was esse ICH?
Aber wenn ich ehrlich bin, ist die Antwort ganz einfach: eine riesen Portion Salat oder Gemüse dazu, die Panade kann zur Not abgenommen oder in Teilen verspeist werden (wohl dem, der dankbare Resteverwerter hat).
Es ist also durchaus NICHT so, dass der ganze Ernährungsplan umgeworfen werden muss, zumal eine Grund-Gesundheit im Plan ja ohnehin vorgesehen ist.
Dann habe ich noch einige Dosen Sauerkraut im Regal entdeckt und DAS ist ja schon wieder spitzenmäßig für mich geeignet.
Mit Kasseler habe ich das geplant... ein weiteres Problem weniger. Wird schon....

Freitag, 20. Januar 2012

things can change...

NIEMALS hätte ich gedacht, dass ich sowas einmal machen würde, dennoch habe ich es heute getan: Ich habe Schlemmerfisch à la Bordelaise OHNE die leckere "Soße" und den angebackenen Rand im Schälchen gegessen.
Also nur das Filet rausgehoben, mit Naturreis und viiiieeeeel gemischtem Salat verspeist. Und obwohl die Portion schön und groß war, gabs nochmal einen Nachschlag aus Reis und Grünzeug. Die früher ausgeschlabberten Reste wurden an die jüngeren Familienmitglieder überlassen, die sich ihrer auch dankend annahmen ;)
Endlich mal wieder so richtig satt, und es hält bis jetzt, kurz vor acht vor....
Sollte noch mal Hunger auftauchen gibts noch ein halbes Pfund Magerquark mit etwas Apfelsaft (für den Geschmack und zum cremiger machen).
Meine Gesundheit ist schon bald ansteckend... wolle wette? ;)

Donnerstag, 19. Januar 2012

das glaubt mir doch keiner...

... Ich habe am Daumen abgenommen!! Nee, echt jetzt. Ohne Witz.

*verliebtdenDaumenanschau*

Dienstag, 17. Januar 2012

also,.... gell... hee...!

Ich gebe ja zu, dass das Hausfrauendasein nicht wirklich zur fortschreitenden Entwicklung meiner geistigen Fähigkeiten beiträgt. Nein eher das Gegenteil, man verdummt mit der Zeit, langsam aber sicher, wenn man nicht rechtzeitig die Reißleine zieht und etwas dagegen unternimmt.
So kämpfe auch ich beharrlich mit den Neuerungen der Technik und versuche immerhin, den Anschluss nicht komplett zu versäumen.
Aaaaaber... wenn der 15-jährige Sohn, seines Zeichens Informatiker in spe, der Mutter dann erklärt, nach dem Umstellen vom Netbook aufs Laptop (auf das vorher per Netbook zugegriffen wurde) käme der Ton "dann mit der Zeit wieder", da stellen sich mir doch noch sämtliche Gehirnhaare (oder sollte ich von Synapsen sprechen) auf und rebellieren...
Von selber... ja neee, iss klar!!! Nach einer Zeit... wenn das Frühjahr vor der Tür steht, oder wie???
Ganz dumm bin ich noch nicht, das sag ich euch....!!!

Ach ja... als ich dann mein kleines Lieblingsspielchen bei facebook geöffnet habe, ging der Ton auch wieder. Von selbst...

Samstag, 14. Januar 2012

Tag 13

... mit der gesunden Ernährung ist geschafft.
Ich bin guter Dinge. Das Ehegesponst hatte gestern einen kleinen *Ausrutscher*... (Völlerei!) ;)
Ich habe mich dadurch in keinster Weise beirren lassen und bin dem Konzept treu geblieben. *stolzbin*
Jetzt geht es wieder recht gut... in den schwachen Momenten denke ich mir (da diese vor allem abends auftauchen): bleib standhaft, der Tag geht vorbei. Und am nächsten Morgen freue ich mich: GING doch...!

Dienstag, 10. Januar 2012

Zufall?? also.... neeee.....

letztes jahr feierte ich ja einen runden geburtstag und ließ es auch ordentlich krachen bei der feierei. entsprechend viele leute waren eingeladen und auf die frage nach geschenken ließ ich durchblicken, dass ich auf eine größere anschaffung sparen würde, geld sei daher sehr gern gesehen ;)
die größere anschaffung musste ich leider aus finanziellen gründen noch mal gaaanz weit hinten anstellen, andere dinge sind wichtiger, zum beispiel die kinder und deren bedürfnisse. (musikunterricht, skikurs, klassenfahrt, erstkommunion.... irgendwas ist ja immer und momentan kommts geballt)
normalerweise hätte ich auch mein "gesammeltes" mit in die gemeinschaftskasse geworfen, wenn ...
tja, wenn es sich nicht versteckt hätte! ich weiß genau, dass ich das geld extra gelegt hatte,  es lagen auch noch gutscheine dabei, also konnte es auch nicht "versehentlich mit reingerutscht"  sein. das haus verliert nix, und mit dieser gewissheit suchte ich immer mal wieder mal mehr, mal weniger motiviert nach dem sümmchen, allerdings vergeblich.
gestern dann ergriff ich die gelegenheit beim schopfe und ließ mir von meiner hilfsbereiten nachbarin ein expedit regal mitbringen. von diesem regal träume ich schon mindestens fünf jahre oder länger, aber - immer war was anderes wichtiger.
eigentlich werden hier keine größeren ausgaben unbesprochen im alleingang getätigt, deshalb hatte ich fast ein bisschen schlechtes gewissen.
aber auch nur fast, denn das ehegesponst hatte kurz vor weihnachten einen größeren betrag für ein elektroteil ausgegeben, mit dem ich absolut nicht einverstanden gewesen wäre. wenn ich denn vorher gefragt worden wäre. also gleiches recht für alle und ich BRAUCHE das regal ja wirklich :)
heute bekomme ich es und ich machte mich auf die suche nach bargeld, zahlen macht frei... und blitzartig schießt mir in den kopf, wo ich noch nach meinem geburtstagsgeld suchen könnte.
EIN gezielter griff... GEFUNDEN!!! das regal ist somit bezahlt, ich habe immer eine erinnerung, dass ich es eigentlich zum geburtstag von den eltern bekommen habe, es bleibt noch ein hübscher geld- und die gutscheine übrig.
und wer jetzt ÜBERHAUPT  nicht meckern kann, ist das ehegesponst.
so soll es sein :)))

Montag, 9. Januar 2012

läufts?

ja! und man verzeihe mir die kleinschreibung, ist nur eine ausnahme, die shifttaste tut nicht was sie soll...
ja also wie gesagt, das klappt mit der gesunden ernährung. ich musste nur wieder "reinfinden". mittlerweile macht mich am abend beim süßen hunger eine banane und eine orange komplett zufrieden und glücklich.
die wassereinlagerungen verschwinden merklich und sichtbar, nach acht tagen ist hier schon ERFOLG zu verzeichnen.
und ich habe es sogar geschafft, die waage zu betreten. keine angst, keine zahlen. aber: ich hatte sehr gut geschätzt. nun habe ich eine start-zahl und freue mich, das anfangs-wiegen auch tatsächlich überlebt zu haben. einmal hörte ich günter förmlich sprechen, er flüsterte mir zu: na komm, nimm ein pommes und tunke damit dieses fettige sößchen ein bisschen auf, das schmeckt doch so LECKER!! habe mich gleich umgeschaut, ob die anderen günter vielleicht auch gehört hatten, da dem nicht so war, habe ich es gleich allen lautstark verkündet, dass ich IHN gehört habe. (fragen sie nicht, was meine familie momentan für einen spaß mit mir hat... ich fasle hin und wieder -hauptsächlich vor oder zu beginn der mahlzeiten - ziemlich wirres zeug. das kommt daher, weil ich  den blutzuckerspiegel ja bewusst konstant niedrig halte, so funzt das abnehmen leichter und heißhungerattacken kann vorgebeugt werde. das hirn arbeitet nun mal mit zucker!
gesagt habe ich ihnen das nun schon oft... aber es ist halt witziger, sich über muttern halbtot zu kichern. sollen sie.  ich hab nen breiten rücken, da geht viel drauf...
ab heute also nun wieder "alltag", auch zahnarzt steht wieder auf dem plan.. und der mann, der die letzte woche gerne in der küche stand und bereitwillig salätchen und gemüse bastelte, der geht nun wieder arbeiten und ich muss vermehrt selber wieder ran. (was auch bedeutet, dass mittags hungrige kinder auf dem plan stehen und deren ernährung ja nicht komplett umgestellt werden muss.)
seufz.... es gibt momentan wirklich viele dinge, die ich lieber erledige als dieses ewige leidige küchendienst-haben. aber gehört dazu.
und nicht vergessen. es ist keine diät. es ist gesunde ernährung, bei der man ganz automatisch gewicht reduziert.
tschakka!

Donnerstag, 5. Januar 2012

der Schweinehund, die Kilos und ich

Ich habe Übergewicht.
Gott, ich hasse solche Sätze. Hauptsächlich deshalb, weil sie von offensichtlich dürren Menschen missbraucht werden, um Aufmerksamkeit zu bekommen.
Andererseits muss ich diesen Satz auch niemals sagen. Denn: das sieht man.
Ich habe sozusagen richtig VIEL Übergewicht. Böse Menschen attestierten mir sogar *Adipositas per magna* - das klingt ziemlich endgültig und irgendwie ausweglos.
Nichtsdestotrotz: ich habs mal wieder angepackt. Vier Tage der neuen, gesunden Ernährung liegen hinter mir, und ein leichtes Hungergefühl nagt momentan in mir. Ein leichtes, wohlgemerkt, es ist noch auszuhalten.
Dieses Mal wurde (wie auch bei früheren Versuchen) die Ernährung zuerst genau betrachtet, das Buch von Günter, dem inneren Schweinehund, der schlank wird, gelesen und mein absoluter Ansporn besteht darin, dass ich es meinem Mann *zeigen* möchte.
Erstens, dass abnehmen durchaus nicht sooo einfach ist, wie er immer denkt, zweitens, dass ICH es aber trotzdem kann (!) und drittens besser als er ;)
Und da ist auch noch der andere Aspekt: mein Gewicht erscheint mir mittlerweile selbst bedrohlich, die Lebensqualität ist eingeschränkt und diverse Wehwehchen haben sich eingeschlichen, die alle vom Gewicht herrühren. (Hmpf.)
Jetzt sieht der Plan grob umrissen ungefähr so aus: Morgens zum Frühstück jede Menge KH, meist Haferflocken und fettarme Milch, ich steh ja auf sowas und es hält laaaaange satt. Mittags - warm - Mischkost, lecker und gesund, Hauptaugenmerk gerichtet auf viel Gemüse und Salat, Fleisch sehr mager, KH wieder entschärft durch diverse Vollkorn-Versionen und: Zucker und Fett nicht zusammen verzehren!!!
Ja, das war mir neu... aber einleuchtend, und ein Grund, warum frühere Reduktionsversuche nicht immer den gewünschten Erfolg hatten....
Wobei Zucker z.B. auch heißt gekochte Karotten, Kartoffeln (ich schluchze!), Brot, weißer Reis, Nudeln (seufz...) . Aber ich WILL ja und das zählt....
Zum Abend hin dann werden die KH eingeschränkt bzw. weggelassen, was also ein Abendessen aus Salat oder Gemüse bedeutet, begleitet von Fleisch, Käse, Ei, Magerquark etc.
Dazu Wasser, Wasser, Wasser, bis es mir aus den Ohren quillt, ganz dünne Fruchtsaftschorlen, als Nachspeise Obst .... da gönne ich mir auch manchmal eine Banane. Ist zwar süß, aber nur keine Verbote... sonst ist die Sache zum Scheitern verurteilt.
Schokolade, Kekse, Chips... das steht momentan auf der roten Liste. Darf zwar gegessen werden, will aber gut überlegt sein und in kleinsten Mengen. (da ist es manchmal besser, ganz zu verzichten, als sich mit einem Ministückchen selber Lust auf mehr zu machen.) Pizza, Nudelgerichte, Pudding.... naja, Vergangenheit, ebenso wie Bockwurst oder andere Fettmacherchen.
Wissen tu ich das alles schon länger, in dieser Kombination ist die Ernährung mal wieder *neu*.
Tag vier ist abgeschlossen, widersinnigerweise begann ich am 1. Januar, obwohl man sowas ja vermeiden soll. (na und? Jetzt erst recht!)
Achja: Auch ganz neu: Ich mache eine *Diät* ohne Zahlen. Ich habe mich anfangs nicht (!) gewogen und werde daher auch keine Kilogramm-Erfolge berichten können. Erstens wollte ich die schreckliche Zahl überhaupt nicht wissen, die meine Anzeige der Waage ausgespuckt hätte... ich kann es in etwa schätzen, aber muss es nicht wirklich sehen. Zweitens kann mir niemand die Motivation rauben mit der Frage: "Und? Wieviel Kilo hast du schon?" (wie hirnblöd diese Frage ist, kann wohl so mancher nachvollziehen aber Tatsache ist: sie wird wirklich immer und immer wieder gestellt!)
Bei mir: keine Auskünfte, da ich es nicht weiß.
Wie ich dann merken will, ob ich abnehme? Das merke ich. Keine Angst :)
Erfolg kann dann vermeldet werden, wenn mich jemand (von sich aus) darauf ansprechen wird, ob ich denn abgenommen habe :)
Das wird ein langer Weg. Aber ich habe ein Ziel. Ich möchte mich wieder bewegen können ohne sofort aus der Puste zu kommen, ich möchte meine Hausarbeit wieder schaffen können, ich möchte für mich selbst wieder attraktiver und gesünder werden und dann steht meinem Vorhaben, 100 Jahre alt zu werden, ja gar nicht mehr viel im Wege :).
Wie gesagt: Tag vier ist geschafft. (Übrigens: erste Erfolge sind spürbar. Wassereinlagerungen deutlich weniger, Muskelkäterchen von der vermehrten Bewegung (Muckis müssen her!), das Verdauungssystem ist so aktiv, dass ich vor dem Einschlafen nicht mal mehr lesen muss, weil diese Geräusche interessant genug sind, um sich davon in den Schlaf hinübergeleiten zu lassen....)

Mittwoch, 4. Januar 2012

hat mich jemand vermisst?

Man kann innerhalb von zwei Monaten sein Passwort vergessen.
Es gibt mich noch.
War in der Zwischenzeit jemand hier?
Nein, ich heische nicht um Kommentare diesbezüglich. Ich sehe ja, ob der Blog besucht wurde ;)
Es ist wieder einiges passiert, in den letzten Wochen. Positive Dinge und eher negative. Und immer noch bin ich mir nicht im Klaren, wie weit ich mit meinem TAGEBUCH ins Detail gehen kann oder soll oder möchte.
Einerseits möchte ich frei schreiben, frisch von der Leber weg, aber auf der anderen Seite habe ich dieses mulmige, gestalkte Gefühl....
ich sollte mir wohl einfach mal einig mit mir selbst werden...
Bis dahin bleibt es hier eben so, wie es ist. Einerseits grottenehrlich, auf der anderen Seite manchmal kryptisch und verschlossen.
Weil? Das Leben ändert sich. Und es ist viel zu kurz, um nicht ehrlich mit sich selbst zu sein.
Frei sein. Zumindest in den Gedanken.