Donnerstag, 16. Februar 2012

Günter und die Faschingskrapfen

Weil heute Unsinniger Donnerstag ist, aß ich Krapfen.
Gedacht hatte ich mir eigentlich, ich würde einen essen. Nun hatte ich aber einen mit Eierlikörfüllung, und der war oben drauf mit weißer Schokoglasur überzogen. Das war dann ja kein richtiger Krapfen, denn ein richtiger Faschingskrapfen MUSS (zumindest am Unsinnigen, da bin ich sehr eigen) vor Puderzucker stauben, außerdem muss er oben eine hauchdünne Knusperfettschicht haben.... schmalzgebacken eben.
Hatte der zweite Krapfen, der mit Puderzucker, den ich aß, aber auch nicht.
Da war ich doch leicht frustriert, erstens waren die Krapfen nicht so locker wie erwartet und erhofft und dann auch noch ohne die Knusperschicht. Falscher Bäcker, ganz offensichtlich. :(
Leicht gefrustet schielte ich also nach jenem Krapfen mit Vanille-Füllung. "Unsinniger" ist, zwei hast du sowieso schon gegessen, iss den dritten, vielleicht wird dir wenigstens schlecht. Ich war eigentlich bereits entschlossen.... als...
als....
ich einmal die freundliche Seite von Günter betrachtete. Dass er es doch gar nicht so böse meint. Und dass ich ihn gut genug kenne. Ich verzichtete also leichten Herzens auf den dritten. Schon in dem Augenblick, als ich den Entschluss gefasst hatte, fühlte ich mich ganz wunderbar: es fühlt sich viel besser an, Günter zu widersprechen und ein gutes Gefühl zu haben! Er muss nicht immer als Buhmann dastehen, er kann auch freundlich warnen.
Und ich bin mir ziemlich sicher, dass mir wegen der ZWEI Krapfen nun nicht schlecht werden wird. Man darf sündigen, keine Frage. Nur dieses: jetzt ist es eh schon egal... das wird es nicht mehr geben.
Juhu.
:)

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