Montag, 22. Juni 2015

mit Tränen...

"Mit Tränen in die Aug'n
konnst du koan Himmel seh'ng.
Mit Tränen in die Aug'n
gehst du vorbei am Leben.
Komm, hab doch wieder Mut
es wird ja alles gut
Mit Tränen in den Aug'n siehst du kein Glück!"

Altes Lied.
iss was dran....

Mittwoch, 17. Juni 2015

sieben Wochen

Nach sieben Wochen der Trauer und des nicht-fassen-Könnens, des Verletzseins und den mehr als schwarzen Gedanken wäre es an der Zeit, wieder in eine andere Richtung zu blicken.
Nach vorne, natürlich, Richtung Sonne.
Ich bin nicht allein, ich habe die Liebe ganz neu gefunden.
Und ich habe einen sehr hohen Preis dafür bezahlt. Ich wünsche es niemandem, und doch weiß ich, dass tausende das Gleiche durchmachen wie ich.
Wenn aus Unbedachtheit und wirren Gedanken sehr großes Leid wird... das dauert. Sowas steckt man nicht einfach weg.
Aber es muss endlich wieder Platz werden in meinem Leben. Die Seele und das Herz müssen unbedingt auch wieder die schönen Dinge wahrnehmen. Die Wunde möge sich bitte langsam schließen. Die Narben bleiben.

Freitag, 12. Juni 2015

Vorsprung im Altern....

Durch meine Angststörung habe ich ja schon ziemlich oft Einblicke in den Wahnsinn erlebt.
Dass man das Leben oft ÜBERHAUPT nicht steuern kann und keinesfalls im Griff hat.
Die Erfahrungen haben mich aber auch reifer werden lassen, ruhiger, vielleicht sogar abgeklärt.
Irgendwann wusste ich: es hat auch seine Vorteile, schon viel mitgemacht zu haben.... es schreckt einen nichts mehr so leicht.
Heute weiß ich: es geht trotzdem noch VIEL, viel schlimmer.
Und dann? Kämpfen oder aufgeben?

Aufgeben gilded nicht. Jetzt erst recht!!!!!!

Donnerstag, 11. Juni 2015

abgehört

Was man manchmal so mitbekommt, wenn man die Lauscher offen hat.
"Du stellst Dein Auto hier hin und die Putzfrau kann ja dann da parken."
(ich war nicht gemeint, wie gesagt, ich habe das nur gehört....)
Mich hat es dennoch stutzig gemacht, dass von der Reinigungsdame nur in Form ihrer Berufsbezeichnung gesprochen wurde. Ob sie keinen Namen hat? Weder Vor- noch Nach-?
In einem privaten Haushalt sollte es doch noch möglich sein, das PERSONAL zu überblicken.....

Mittwoch, 10. Juni 2015

Lass mich EINFACH TRAURIG sein

Lass mich einfach TRAURIG sein!!!
Lass mich meine laute, traurige Musik hören. Laut, so laut, dass die Wohnung bebt. Lass mich lauthals mitsingen, ich lege den Schmerz mit hinein.
auch wenn DU es nicht mehr hören kannst, auch wenn DU jetzt mit mir leidest, weil ich leide.
Jetzt ist das so. Traurig und laut muss ich sein.
Damit ich spüre, dass ich noch LEBE.

°___°

"Niemand kann Deine Schönheit bewundern!" sagte der Teufel zu Gott in der Höh'.
"Und ich hab mich selbst an die Wand gemalt!"

                                                                ----- ( Ludwig Hirsch) 

Dienstag, 9. Juni 2015

never forget to blog

Nachdem es in der "realen Welt" ganz offensichtlich niemanden (!) interessiert, ist es für mich an der Zeit, mal wieder zu bloggen.
Wir stecken immer noch in unserer schweren Ehekrise. Kriseln tut es immer und überall, aber sowas hatten wir noch nicht. Beide sind wir zwar absolut überzeugt davon, dass wir zusammenbleiben möchten, aber der Weg in die Zukunft ist so verdammt schwer...
In "Woche 6" dieser Krise bin ich immer noch völlig durch den Wind und alles, alles andere als "gefestigt". Sinnvollerweise ist es ausgerechnet ER, der mir den einzigen Halt gibt (geben kann, weil er Bescheid weiß) und mich weitermachen lässt.
Zu viel steht auf dem Spiel, ausfallen gilt nicht.
Meine Wut auf den Rest der Welt wird immer größer. Ich hoffe, das lässt bald nach. Amok laufen stand für mich nie auf dem Plan. Würde ich gerne auslassen.....

Donnerstag, 21. Mai 2015

ich steh doch immer wieder auf...

Ich möchte, dass meine Liebe stärker ist, als alle Dummheiten dieser Welt.
Ich möchte nicht daran zugrunde gehen. Ich bin stark. Und ich werde kämpfen.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Nun hast du mir den ersten Schmerz getan

Louis Charles Adelaide de Chamisso de Boncourt (Chamisso, Adelbert von)

[Nun hast du mir den ersten Schmerz getan]
Nun hast du mir den ersten Schmerz getan,
        Der aber traf.
Du schläfst, du harter, unbarmherz'ger Mann,
        Den Todesschlaf.
5Es blicket die Verlaßne vor sich hin,
        Die Welt ist leer.
Geliebet hab' ich und gelebt, ich bin
        Nicht lebend mehr.
Ich zieh mich in mein Innres still zurück,
10        Der Schleier fällt,
Da hab' ich dich und mein vergangnes Glück,
        Du meine Welt!

Montag, 18. Mai 2015

und manchmal....

.... zischt ganz plötzlich das Gefühl heran, dass ich ganz einfach verrückt werde. Jetzt und hier und sofort.
Nicht vergleichbar mit den Panikattacken. Ach, den guten, die bekannten.... mit denen ich umzugehen verstand.

Gegen eine Wand laufen, dass das Genick knackst. Und dann vielleicht ohne Schmerz zu empfinden zusammenzusacken und es wird dunkel.

Vorsicht, vorsicht.

(zu oft mit aller Kraft auf die Unterlippe gebissen in der letzten Zeit. Jetzt aufgeplatzt. Unschön)

Dienstag, 12. Mai 2015

verzeihen

Verzeihen? Nein.
Vergessen? Niemals.
Eine Chance geben? Ja.
Vertrauen? Wie denn????

Montag, 4. Mai 2015

Krönchen??? Richten!!

Heute: Musik!!! Viel, laute Musik. Spüren, dass ich lebe. Laut laut laut!!!

Sonntag, 3. Mai 2015

Beschissen. Gottverdammte A****kack*!!!!!

Ich dachte, das mit dem nichts-essen-können wäre Gerede. Einbildung von viel zu weichen Sensibelchen, stummer Schrei nach Aufmerksamkeit. Haha. Seit drei Tagen ist das anders. Nicht essen als Überlebensmöglichkeit. Und kein Hungergefühl. Sogar das trinken muss ich mir jetzt in Erinnerung rufen, es mir befehlen. 
Eine Krise, eine Ausnahmesituation in meinem Leben. Vielleicht ein Wendepunkt.
Angst. Nicht die übliche, die bekannte, die irreale.
Richtige Angst. Das falsche zu tun. 
Doch noch zu scheitern. Oder das Scheitern nicht verhindern können zu haben.
Verzweifeltes Festklammern. Und doch....! Große schreckliche Leere. 
Endlos traurig und wütend zugleich. Auf mich ... Und doch nicht auf mich.
Ich bin ratlos. 
Ich will nicht zugrunde gehen.
Endlose Nacht vor mir. Sehnsucht nach Dunkelheit und Ruhe.
Wer soll mir helfen können? Wo ist mein Gesicht, das ich wahren will?
Wie soll ich schützen, was mein ICH ausmacht?
Allein. 
Sehnsucht nach dem Alleinsein.
Boden unter den Füßen weg. Scherben. 
Auf den Scherben getanzt. 
Ich hatte so viel Angst DAVOR. 
Ich will das nicht.

:-((

Donnerstag, 16. April 2015

Frech! Und entschlossen...

Offenbar geht es mir schon wieder mal ZU gut, denn miitlerweile bin ich NICHT mehr gewillt, mein Leben-können dem verhassten Gewicht unterzuordnen. 
Nein nein, kein Fasten oder neuer Diät-Kampf. Aber der Entschluss, das Medikament degen die Angststörung weiter zu reduzieren. Ausschleichen auf Jahre, gewissermaßen. Mit der Dosierung 20 mg -der Erhaltungsdosis - ist soweit alles im Lot. Was natürlich gar nicht geht! ;)
Ich bin viel zu schwer und fast ständig müde. Und ich will es mal wieder wissen. Ab heute also: 15 mg anstatt 20.
Frechheit siegt. Hoffe ich!