Donnerstag, 29. November 2012

Ersticken Sie grad?

Sollten Sie Probleme mit dem morgendlichen Aufstehen haben, dann empfehle ich ihnen einen kurzen Fast-Erstickungs-Anfall in den letzten Schlaf-Momenten.
Der Adrenalinpegel schießt derart in die Höhe, ebenso wie Sie selbst und schwupps sind Sie auch schon aus dem Bett. Kurzzeitiger Schwindel und Panik sind Nebenerscheinungen, die Sie aber dank jahrelanger Erfahrung wegen einer Angststörung schnell wieder in den Griff bekommen können. Profis eben...
Hilfreich ist dann natürlich auch das weiiiiite Öffnen der Terrassentür, wo Sie die kühle Schneeluft einatmen können, und dann kommen Sie ganz langsam wieder runter, versuchen die Atmung in normale Bahnen zu lenken und schon können Sie beschwingt in den Tag starten.
Wach. Kaffee. Und kein Mitleid, ich lebe ja noch ;)

Mittwoch, 28. November 2012

Das plane ich jetzt!

Das Absetzen des ersten Viertels der ADs ist nun schon über drei Monate her und mittlerweile fühle ich mich sehr stabil und auch GUT.
Ja, richtig gelesen. Und noch besser würde ich mich fühlen, wenn noch weniger Wasser in meinem Körper geistern würde und ich noch weniger Nebenwirkungen der ADs hätte, was für mich bedeutet: weiter reduzieren!!
Ab dem 2. Dezember möchte ich daher die Dosis auf 20 mg heruntersetzen, das ist die sog. *Erhaltungsdosis*
Bei mir (hinsichtlich meines Gewichts) handelt es sich dann um beinahe *homöopathische Mengen*
Soll mir recht sein. Umso einfacher könnte sich das Ausschleichen gestalten.

Montag, 26. November 2012

SCHLUSS

Es ist Montag, der 26. November 2012, 15.08 Uhr. Und ich streiche hiermit das Wort Hausschuhe aus meinem Erzieher-Wortschatz.
Ich habe die Faxen dicke. Schluss. Ende. Aus.

Dienstag, 20. November 2012

Und wenn Du denkst, es geht nicht mehr....

Gestern schwächelte Frau Müller. Schließlich hatte sie Namenstag, als echtes Lieschen feiert man nun mal am 19. November eben jenen.
Und da hatte sich Frau Müller eingebildet, die Welt müsste daran denken.
Tat sie nicht. Das Ehegesponst nicht, die Kinderlein nicht, die Chatfreundin lachte sogar noch und meinte, wie man so etwas wie NUR Namenstag so wichtig nehmen könne. Zu allem Überfluss bildete sich Frau Müller auch noch ein, dass ihre alten Eltern vielleicht auf dem Nachhauseweg vom Vormittags-Vergnügen vielleicht bei ihr reinschneien würden.
Und hielt daher den Rinderbraten bis kurz vor drei Uhr warm.
Selber schuld. Nichts rührte sich und Frau Müller schwächelte. Übelkeit, Schwindel, Stechen in der Herzgegend. Wohl dachte sie selbst daran, dass die Gründe dafür wohl eher im psychosomatischen Bereich lägen, dennoch fühlte sie sich elend....
Als sie soeben beschlossen hatte, dass der Tag doch ganz prima zum Abkratzen sei, siehe da: Das Ehegesponst rief an, es telefonierte lieb und freundlich mit der armen Seele. Und noch während dieses Gesprächs funkte auch die Freundin kurz in die Leitung, woraufhin Frau Müller feststellte, dass diese bereits zuvor per SMS nach Kaffeeklatsch-Zeit gefragt hatte.
Trotz eigentlicher Absterbe-Stimmung sagte Frau Müller zu, eine halbe Stunde ruhen erbat sie sich, um das Herz (oder was auch immer dort schmerzte, in der Brust, dort, wo auch die Seele sitzt) wieder zu Kräften kommen zu lassen.
Als die Kaffeefreundin das Haus betrat, da rief sogar noch das Mütterlein an, gratulierte zum Namenstag...
Was lernen wir daraus?
Früher hätte Frau Müller die Decke über den Kopf gezogen und sich von aller Welt grenzenlos verlassen gefühlt. Mittlerweile kann sie solche "Spitzenzeiten" aushalten und im Anschluss wieder am Leben teilnehmen.
TSCHAKKA! ;)

Sonntag, 18. November 2012

Kinder SIND grausam

"Weißt du wo mein rotes Auto ist?" fragt das jüngste Kind. "In der nächsten Reli-Stunde dürfen wir nämlich "unser Liebstes" mitbringen... (kurze Pause). Da müsst sich der Papa ja eigentlich frei nehmen...."

Oh, DANKE fürs Gespräch....
Ich habe mir natürlich nicht nehmen lassen zu erwähnen, dass ICH bei so einer Reli-Stunde den Dackel mitnehmen würde! Ich kann auch grausam sein. (Das Kind hat es jedoch in keinster Weise bekümmert.)

Muss man eigentlich immer so überempfindlich sein, nur weil man HORMONE hat?

Freitag, 16. November 2012

logisch, eigentlich...

Wenns kein Fleisch mehr gibt, fress' ich Vegetarier!

(sprach das Sandwichkind, 13)

Sonntag, 4. November 2012

nee, nicht gut...

... gehts mir gerade. Letzten Montag schon (erster Tag der "Herbstferien" kam ich aus dem Schlaf-Modus fast nicht heraus. Am Dienstag dann beim Zahnarzt merkte ich schon beim ersten Pieks der Spritze: heute ist etwas anders als sonst, irgendwas stimmt nicht. Natürlich hat die Betäubung auch nicht so gewirkt wie sie hätte sollen, mein Zahnärztchen ist da nicht zimperlich und spritzt nach, wenn man zuckend auf dem Behandlungsstuhl herumhüpft ;) Die Folge: kurz mal Panik (juhei!) Mit dem vollen Programm... Fenster aufreissen, Stuhl gaaanz nach vorne fahren, besorgtes nach-dem-Befinden-fragen etc... Naaa, ich habs natürlich überlebt, keine Frage. Mittwoch dann Schmerzen in Kiefer und an den Zähnen, die Familie hustet und schnieft und ich beschwerte mich schon mal im Voraus, dass mich ALLE wieder anstecken und ich die folgende Woche wieder die Einzige bin, die krank das Haus hütet. (Bingo) Erst aber noch der erste Tag des Unaussprechlichen Monats, Gräber-Rennerei, aber am frühen Abend hatten wir noch eine richtig schöne Zeit. (Laden Sie sich liebe Menschen zum Kaffee ein (zwei reichen), und bestellen Sie für den Abend Pizza, verspeisen Sie diese im Beisein von fünf großen Kindern (16,16,16,13 und 9 Jahre alt). Sie können gar nicht anders, sie werden von ihren Kicher- und Lachanfall-Wellen garantiert mitgerissen. So verlor der Unaussprechliche wenigstens an seinem ersten Tag seinen Schrecken. Der Freitag zog sich und mit ihm kam wieder diese grenzenlose, sonderbare und nichts Gutes verheißende Müdigkeit. In der Nacht zum Samstag erwachte ich mit ziemlichen Halsschmerzen, praktisch veranlagt wie ich nun mal bin, leuchtete ich mir mit Hilfe von Ehemannes' Lesebrille in den Hals und da waren sie wieder: Klopsgroße gelbgepunktete Mandeln.... (Wieso komme ich eigentlich immer erst drauf, wenn schon alles fast zu spät ist?) Beim Arzt am Samtag (ich brauche den Doc eigentlich IMMER am Wochenende oder Feiertag) musste ich nicht mal das ungeliebte Aaaaah... sagen, er sah nur "von Weitem" in den geöffneten Schnabel und winkte mit einem "Uuuh" ergeben ab. Rezept für hochdosierte Antibiotika, die ersten beiden Tage bitte die doppelte Dosis nehmen.... Klar! Am Abend dann: 39,9°C, Kopf ohne Ende und bereit den Planeten zu verlassen... bis... bisssss.... mein genialer Körper die Schwitz-Waffe einsetzte. 6 Shirts und zwei Garnituren Bettwäsche später wusste ich: ich werde es wohl (dennoch) überleben. Echt geiles Zeug, was man da so verschrieben bekommt. Zurück blieb leider die Müdigkeit, schlechte Laune und: ich kann nicht mal wirklich stricken. Und das ist quasi tragisch. Sooo schlecht sollte es einem nicht gehen. DAS ist verdächtig...