Donnerstag, 24. Mai 2012

lange, kurze Nacht

JESSAS war das eine Nacht... Erst war es mir zu heiß und stickig, dann konnte ich nicht einschlafen, irgendeine Unruhe (und natürlich dieser ********* - Husten) raubte mir die Gelegenheit zum Hinüberschlummern. Also noch ein bisschen beschäftigt... wieder hingelegt. Ein bisschen fernsehen... sehr müde, hingelegt... Frau Müller bleibt wach. Ein wenig gelesen, die Augen fielen zu, Licht aus, Augen zu.... Kopf an... Augen wieder auf. Und morgens dann raus. Brav schon inhaliert und momentan läuft der Luftbefeuchter, der bleibt auch an... genau für diesen Zweck habe ich ihn ja angeschafft. Plötzliche Müdigkeit überfällt mich. Und da heute Nachmittag noch ein Kind mehr zu uns kommt als meine eigenen, werfe ich mich nochmal in die Horizontale. Gesund werden. Los... ;)

Mittwoch, 23. Mai 2012

am Telefon...

... ich bekomme einen überraschenden Anruf, eine liebe Bekannte fragt nach einem Zubereitungstipp für eine wieder modern gewordene Gemüseart ;) Und während wir noch ein bisschen plaudern, gerät sie ins Schwärmen... Schwärmt von ihrer Tochter (meine Freundin), und was sie sagt ist so voller Liebe, so ernst und voller Sehnsucht, Stolz und Freude. Immer wieder nennt sie ihren Namen und erwähnt die vielen guten Seiten an ihr... (ICH weiß das, sage ich zur Frau am anderen Ende der Leitung, denn ich schätze diese meine Freundin / ihre Tochter auch sehr. :)) Der leise bittere Beigeschmack, das Pochen ganz tief in mir drin (von MIR würde niemand so schwärmen... keinesfalls... nicht annähernd) das Pochen ist da... gebe ich zu. Aber es kann mich gar nicht runterziehen... so viel mehr wiegt die vermittelte, echte Freude darüber, dass wir SIE kennen und zu unseren Freunden zählen dürfen. Es sind die kleinen Dinge im Leben, die wichtig sind. Und noch was sagte meine Bekannte: "Zeig der Welt immer ein lachendes Gesicht. Denn ein anderes will sie nicht sehen." Wahr ist's. :D

Donnerstag, 17. Mai 2012

Dienstag, 8. Mai 2012

Nun ist es so......

.... dass mein Körper mir mal wieder ein Streichlein spielt.
War wohl doch etwas viel in der letzten Zeit, was ich mir (mehr oder weniger freiwillig) so "angetan" habe, bzw.
"mich aushalten ließ".
Das Rauschen, klopfen, flattern im rechten Ohr habe ich schon öfters mal wahrgenommen, im Nachhinein fällt mir auch auf, dass ich ganz besonders lärmempfindlich war in den letzten Tagen.
Heute früh sagte mir das rechte Ohr, dass es nichts mehr hören würde. Mittlerweile macht es - extra für mich - sonderbare Geräusche, die ich nur deshalb als "sonderbar" einordnen kann, weil mein linkes Ohr sie nicht hört, deshalb existieren sie wahrscheinlich auch nicht.
Im ersten Schreck dachte ich natürlich HÖRSTURZ! Panik! Tinnitus! (ja, hab ich manchmal, kommt und geht)
Ich weiß auch haargenau, woher es kommt, höchstwahrscheinlich.
Und ich finde es extrem störend und bei der stinknormalen Hausarbeit echt hinderlich. Nun muss ich mich konzentrieren, wenn ich von einem Raum in den anderen gehe, um nicht irgendwo dagegen zu laufen.
Gleichgewichtsorgane können irgendwie gar nicht hoch genug geschätzt werden.
Was tun? Ignorieren oder einen ruhigeren Gang einlegen?
Ich werde mich wohl für das zweite entscheiden, erstens aus Gründen der Vernunft und zweitens, weil es nicht mehr lange möglich sein wird, diese Woche steht noch einiges an, das man nicht so einfach "auf Eis legen" kann.
Na dann. Fröhliches halbtaub-sein.

Freitag, 4. Mai 2012

Rückblick - Babyzeit

Als mein erstes Kind noch sehr klein war dachte ich immer, ich würde etwas versäumen.
Nein, nicht richtig, ich dachte, alle anderen würden etwas versäumen, wenn sie die vielen wunderbaren Augenblicke in der Entwicklung des Babys nicht mitbekommen würden.
Wie oft habe ich mir gewünscht, es möchte einfach mal jemand da sein. Mit mir reden, mich bestätigen (!) in meiner Rolle als junge Mutter. Sich mit mir freuen, über ein Lächeln, ein Glucksen, den ersten Zahn, das erste Wort....
Nun sind alle drei schon "groß". Noch lange nicht erwachsen, aber groß genug um mit Abstand zurückzublicken.
Mit meiner Erziehung bin ich zufrieden, ich bekomme immer wieder von verschiedensten Seiten Komplimente, wie nett, freundlich, zuverlässig, natürlich und lebensfroh meine Kinder doch wären.
Immer klarer wird mir, warum ich mich so sehr an das Haus und die Familie gebunden fühle: ich möchte für meine Kinder das sein, was ich niemals wirklich hatte. Zumindest aus meiner Sicht und ideell gesehen.
Heimat möchte ich sein.
Zuverlässigkeit.
Liebe.
Basis und Erdung.

Ich selber hatte nie eine "Heimat". Wohl daher rührt meine riesengroße Unsicherheit im Leben. Sich selbst, der Familie und dem Partner gleichzeitig etwas schenken zu wollen, was man selber nie erfahren hat, das ist eine große Aufgabe...