Mittwoch, 25. April 2012

die Messer gewetzt

Ich habe mir eine kleine Stichpunktliste gemacht, denn zum Unterrichtsbeginn möchte ich den Chef der Schule vom Mittleren kurz anrufen und eine Lehrerin anschwärzen. Jawohl das will ich.
Kam das Kind am Montag ganz einfach nach Unterrichtsschluss nicht nach Hause.
Man überlegt... er könnte trödeln, vielleicht ist was am Rad kaputt. Die Minuten ziehen sich, werden Viertelstunden. Der Hals am Fenster wird lang und länger, die Gedanken bang und bänger... HALT! (ich sollte doch mittlerweile gelernt haben, dass man Künstler nicht so einfach zitieren darf....)
Ich habe angefangen ein bisschen herumzutelefonieren, den großen Bruder auf die Suche gescheucht, via facebook Nachforschungen angestellt (gesegnet sei das Internet!)
Das Ende vom Lied: Sohn musste nachsitzen. Unangekündigt!!
Weder via Hausaufgabenheft oder einer schriftlichen Notiz, noch telefonisch von der Lehrerin Bescheid bekommen.
Zwar hat sie das Kind, den Säumerling, den zu Maßregelnden um halb vier (!!) ins Sekretariat geschickt, damit er bei mir anrufen könne. Jedoch wählte genau dieses Kind NICHT die Null vor, was nötig gewesen wäre, um hinaus in die große weite Welt kommunizieren zu können. Nach angeblich fünf Fehlversuchen (schon klar, wenn es bei mir nicht klingelt) hätte er die Sache aufgegeben.
Irgendwann tauchte mein Mann in der Schule auf, er hatte die Firma eher verlassen müssen und sich ebenfalls auf die Suche gemacht.
Die Lehrerin - ja, diese, genau diese Lehrerin - meinte nur, das wäre ein Missverständnis gewesen. Das Kind hätte ja schon lange genug gewusst, dass es nachsitzen müsse.
Ha! WIR aber nicht!!!
So nicht, Frau Staatsbedienstete. Soooooooo nicht!!!

1 Kommentar:

  1. Und so, wie sich das anhört, war das nicht das einzige, was Frau Staatsbedienstete sich geleistet hat.

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