Montag, 9. April 2012

nun sei doch mal froh....

... und zufrieden mit dem was du hast!
Bin ich ja, eigentlich. Sagen wir, es ist mir bewusst, durchaus, und ich kann für Kleinigkeiten dankbar sein.
Genausogut kann ich aber auch aus einer Kleinigkeit einen großen großen Stein machen, der mir auf der Seele liegt. Und den ich seit ein paar Tagen einfach nicht runter bekomme.
Schnell erzählt: die Vierzigjährige knabbert wieder mal am Mutter-Verhältnis. Also dem Verhältnis zur Mutter... ;). (Und sie hat auch einen Vater, aber der ist ja irgendwie ganz anders, zu ihm hat sie weder ein gespanntes noch ein schwieriges, eher gar keins, der ist einfach so....)
Einen Punkt gibt es, da bin ich sehr empfindlich und das sind meine Kinder. Man kann mit mir Späße treiben und man kann meine Gefühle einfach übergehen als hätte ich keine, aber tastet sich keiner an die Gefühlswelt meiner Kinder, da werde ich zur Diva, ähm Löwenmutter natürlich, ich sehe wohl zu viel Werbefernsehen.
Reizt mich nicht, wenn es um meine Kinder geht. Darf die eigene Mutter offensichtliche Abneigung gegenüber ihrem Enkelkind zeigen? (verpackt in nach außen gut gemeinte Feststellungen... die langweilt sich doch, wenn sie bei uns ist....)
Ich sage: Nein!
Obwohl: wenn diese Abneigung nun mal besteht.... dann ist das Zeigen an sich nicht mehr das Kränkendste.
Wahrscheinlich sehe ich wieder mal alles viiiiiel zu eng, wahrscheinlich ist das Kind eigentlich ganz und gar unbelastet von diesen Tatsachen. Aber es nagt in mir, es hockt wie eine dicke fette Kröte auf meiner Seele und hat diese im Klammergriff.
Und ich komme im Moment einfach nicht dagegen an. Dazu meint das Ehegesponst, seine Bosheiten in regelmäßig verschossenen Giftspritzen bei mir ablassen zu müssen.
Aaaaaaah, ich will mein Glitzerkleidchen anziehen und mir das blonde Haar hübsch bürsten lassen! Lasst mich bloß in Ruhe, Madame ist im Sensitiv-Modus!

Da fällt mir ein: Wach. Kaffee.

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