Donnerstag, 13. Januar 2011

Konfrontationstherapie..

... sozusagen. Nicht, dass ich besonders stolz auf meine "Leistung" wäre. Aber immerhin: ausgehalten. Und überlebt.
Mit ner richtig schüttelnden Panikattacke in so einem Imbiss... dunstig-feucht, ungemütlich, mit so ner Art Truckern besetzt. Kein echtes Fenster drin, nur vorne am Eingang eine gläserne Tür. Und dann 20 Minuten aufs Essen warten - im Stehen Das Herz wummert Kapriolen vor sich hin, die Knie zittern, die Füße führen ein unruhiges Eigenleben. Aber: keine andere Wahl, also "freiwillig" aufs aushalten konzentrieren.
Ja, ich habe das überlebt. Es war sehr anstrengend, sehr. Ob die Schnitzelsemmel anschließend gut geschmeckt hat oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Am liebsten hätte ich sie ja gar nicht gegessen, habe mich aber trotzdem wenigstens bis zur Hälfte dazu durchgerungen, hätte ja auch sein können, dass es mir nach der Nahrungsaufnahme besser gegangen wäre.
Dem war aber nicht so. Irgendwann waren wir wieder zu Hause und ich komplett verzweifelt. Vier Stunden in mehr oder weniger schlimmen Panikzuständen - lustig ist das nicht mehr.
Zum Glück kam die Nachbarin zum Kaffeetrinken, und die Tatsache, dass binnen Minuten die Schmerzen in der Herz- und Seelengegend verschwanden lässt mich auf eindeutige psychosomatische Probleme schließen.
Prinzipiell ist mir das natürlich lieber als echte Herzprobleme.
Aber leichter macht es das aushalten nicht wirklich.

Morgen kann ein ganz anderer Tag sein.. Mit Glück ein richtig guter. Ich gebe ihm ne Chance!!

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