Mittwoch, 12. Januar 2011

anders....

Wieder einmal in einer "Umbruchphase". Als vor sieben Jahren mein jüngstes Kind geboren wurde, da war ich stolz, glücklich und -ja, ganz wirklich- ausgefüllt.
Es ging ums Überleben, den Kahn am Kentern hindern, am Ruder bleiben. Wir stemmten uns dem Alltag entgegen und wir haben das auch recht gut gemacht, wie ich finde.
Aber nicht nur die Zeiten ändern sich, auch die Menschen, die in diesen Zeiten leben, werden mit der Zeit einfach anders.
Und ich stelle fest: die Mater Dolorosa habe ich gründlich satt.
Ich kann mein eigenes Gejammer nicht mehr hören, will nicht mehr die Einzige sein, für die es vollkommen klar und verständlich ist, warum ich denn genau so fühle, wie ich fühle.
Meine Freundin hat mir mal geraten, doch zu einem Psychologen zu gehen, der würde wenigstens dafür bezahlt, dass er sich diese Geschichten anhöre. (Das erzählte sie mehr aus ihrer eigenen Sichtweise, denn sie hatte einen.... ;) )
Aber mit den Psycho-Menschen stehe ich ja derzeit eher auf Kriegsfuß. Ich bin nämlich der Meinung, dass ich keinen brauche!!! (Wie gesagt, ICH verstehe ja, warum ich mich momentan so fühle..)
Die Zeit wird für mich arbeiten und einiges wird anders werden. Daher ist die Zeit mein Freund. Ich muss die Stunden, Tage und Wochen nicht zwingend mit noch mehr Action und "Events" anfüllen.
Ich möchte einfach leben dürfen. Jetzt, nicht irgendwann. Und so gut es eben geht. Dass auch mal mir gegenüber fünfe gerade sein dürfen, nicht immer nur für "die anderen".
Egoistisch?
Überlebenswillig.
Ich verlange nicht, dass es perfekt ist. Und ich muss es auch nicht sein. Halt anders...

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