Donnerstag, 10. Januar 2013

nicht wirklich verwunderlich...

... ist es bei genauerem Hinsehen, dass ich immer diese wiederkehrenden (Alp-) Träume von der Schule habe, bzw. zu spät dorthin zu kommen. Wie auch heute wieder.
Schließlich bin ich tagtäglich damit beschäftigt, meinen eigenen Nachwuchs pünktlich und vollständig in eben jene Anstalt zu schicken.
Predigten wie: Zähne putzen? Haare? Sportsachen? Geld? Zettel? TZ-Sachen? Mütze? etc. etc würde ich prinzipiell zwar gerne vermeiden, in der Praxis ist es aber schlicht unmöglich.
Diese Zwerge vergessen ganz einfach ALLES, und ich habe mir auch schon hin und wieder einen Rüffel von bestimmten Lehrern eingehandelt, ich müsse da besser "dahinter" sein.
(Sehe ich anders, trotzdem gebe ich immer mal wieder "gute Tipps".)
Und so werde ich wohl auch weiterhin in den frühen Morgenstunden, wenn es Richtung wecken und aufstehen geht, vor mich hin alpen: Ich komme nicht rechtzeitig aus dem Haus, werde aufgehalten von uneinsichtigen Bekannten, das Auto (mein erstes, gelbes) springt nicht an, es regnet, der Wind(!) ist so ungünstig und stark, dass ich es nicht mehr in der Zeit schaffen werde.
Gefolgt werden diese Träume manchmal von der logischen Fortsetzung: ich muss mich entschuldigen, finde aber ABSOLUT die Telefonnummer nicht (ich habe ein Telefonbuch und die finstere Funzel in meinem Elternhaus... kein Internet ... oder Handy... back to the roots... .im Traum!)
Oft habe ich mir schon vorgenommen, beim nächsten (immer gleich ablaufenden) Alptraum einfach die AUSKUNFT anzurufen... aber irgendwie sind Wille und tatsächliches Traum-Vermögen nicht wirklich konform.
Schwierig und anstrengend. Trotzdem: Ein Ansporn, es besser zu machen... Die Kinder immer wieder und rechtzeitig "antreiben". Vielleicht müssen wenigstens sie später nicht solche Träume haben...

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