Freitag, 24. Mai 2013

neue Erkenntnisse über das Arbeitsleben

Gestern habe ich mir einen Bericht über ABM Maßnahmen angesehen und mir fiel doch tatsächlich etwas auf: (es ging darum, dass Langzeit-Arbeitslose in einem Fake-Supermarkt Gummieier abstaubten und mit Spielgeld einkaufen mussten/durften/sollten)...
Die Tatsache, dass ich einen Shop betreibe, hält mich sehr aufrecht und sorgt für soziales Selbstbewusstsein.
Erstens mal - ist eigentlich klar - kommt natürlich auch Geld rein, das nicht vorhanden wäre, würde ich den ganzen Tag nur den Staublappen schwingen oder auf der Couch versauern....
Aber noch weitere positive Nebeneffekte, die weitaus schwerer wiegen, als ich bisher gedacht hatte... so ist es zum Beispiel nicht ausschlaggebend, wie viel ich im einzelnen Fall nun einnehme oder gar "verdiene", es geht viel mehr um das Komplexe. Es geht um Kundengespräche, es geht um ernsthafte Beratung. Ich muss meine Küche heute in Ordnung haben und in anständigem Aufzug eine Warenauswahl anbieten. Es muss dafür gesorgt werden, dass immer neue Produkte aufgefüllt werden, das heißt "dran bleiben", durchhalten, informieren, Werbung machen.
Das bringt auch mal ein Grinsen ins Gesicht, wenn man eine Einladung vom Swing-Golf-Club erhält, den nächsten Betriebsausflug doch vielleicht probehalber mal bei ihnen....? :)
Dieses Anschreiben bekommen wohl alle gemeldeten "Gewerbler" und ich gehöre dazu, jawohl ich bin dabei! ;)
Mein Gewerbe gibt mir viel. Weit mehr als ich bislang überhaupt wusste.
(und mein Mann.... ich glaube... der wusste das schon viel länger ziemlich genau.... tscha... ist manchmal so... betriebsblind sagt man dazu.... wie gut, dass ich auch wirklich einen habe!)

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