Donnerstag, 7. November 2013

Ärzte verwirren Frau Müller...

Ich bin hausärztlich ja in einer Gemeinschaftspraxis betreut. Eindeutiger Vorteil ist, dass man immer irgendjemanden erreicht, auch am Feiertag oder Wochenende. Problematisch ist aber die Tatsache, dass man sich in akuten Fällen niemals aussuchen kann, welcher Arzt einen behandelt.
Das heißt, die linke Hand weiß sehr oft nicht, was die rechte tut (UND es wechseln auch noch ziemlich häufig die Ärzte in der Praxis an sich....)
Nun nehme ich ja eine kleine Menge von einem Diuretikum, vulgo Wassertabletten, bereits über ein Jahr und das ist alles prima, Wassereinlagerungen sind praktisch kein Thema mehr.
Jetzt war ich heute wegen akuter (kreisch) Blasenentzündung beim Doc... Frau Doc, und diese hat mich komplett verwirrt.
"Eigentlich sollte man ja nicht so viel trinken wenn man Wassertabletten nimmt", so Frau Doc. Hääää? Ich denke, genau umgekehrt ist es??? Das ausgeschwemmte Wasser muss auch wieder nachgetrunken werden? (Tue ich sowieso. Ich habe viel Durst. Ich saufe.Immer. Also kein Alk, meistens Wasser)
"Die nächsten paar Tage dürfen Sie aber ruhig zwei bis drei Liter trinken, um die Blase und Nieren gut zu spülen." Jaaa, DAS ist nachvollziehbar, wobei die Menge lächerlich ist, das ist nicht VIEL. Nicht!
Jedoch, in der Apotheke: "Bei diesem Granulat gegen Blasenentzündung ist es wichtig, nicht mehr als 2 Liter zu trinken, da die Wirkstoffe sonst zu sehr verdünnt  und vorzeitig ausgeschwemmt werden.!"
Ahaa!! Schrecklich!! Ich muss verdursten.
In der Packungsbeilage steht das gleiche, also die nächsten 24 muss ich mit lächerlichen zwei Litern auskommen *jammer*
Aber eigentlich hat mich Frau Doc jetzt doch gleich ZWEI MAL falsch beraten, oder?
Weiß das jemand? Wie ist das jetzt mit den Wassertabletten? (ich habe gegoogelt.... da kann man wirklich alles rauslesen. Unter anderem lassen sich die Patienten beim Doc konsultieren und so... *seufz*)
Also: hat zufällig jemand wirklich Ahnung davon???
(bis dahin trinke ich - nach diesem Infekt - so weiter wie bisher. Durst ist nämlich schlimmer als Heimweh.)

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