"Kleiner Hund!" sagt das Pubertier... "du DARFST nicht ZIEHEN!"
Beim Spazierengehen, meint es, das Pubertier. Denn dort war es soeben, mit beiden Hunden, dem alten und dem kleinen.
"Kleiner HUND! Du DARFST NICHT ziehen! Kleiner Hund!! Hörst du mir überhaupt zu?"
...
dann ist es kurz still. Und das Pubertier sagt: "Du darfst NICHT ZIEHEN!".
Ich sehe aus dem Zimmer, in den Gang. Dort sitzt das Pubertier auf dem Boden. Es hat sich die Kuschel-Ente des kleinen Hundes auf den Kopf aufgesetzt.
"Er versteht das nicht...!" erkläre ich dem Pubertier. "Worte versteht er jetzt nicht..."
Das Pubertier grinst: "Aber jetzt sieht er mich wenigstens an..."
Ach sooo....!!! Ich verstehe jetzt den Zusammenhang. Denn genau so ist es doch, wenn ich als Mutter meinem Pubertier etwas vermitteln will. Es VERSTEHT jetzt die Worte nicht. Und wahrscheinlich setze ich mir immer diese imaginäre KuschelPlüschEnte auf den Kopf. Damit es mich wenigstens ansieht... und ich dachte, es hört zu....
Nein, jetzt wird mir einiges klar.
Man kann sehr viel von Tieren lernen :)
Donnerstag, 8. März 2018
Montag, 22. Juni 2015
mit Tränen...
"Mit Tränen in die Aug'n
konnst du koan Himmel seh'ng.
Mit Tränen in die Aug'n
gehst du vorbei am Leben.
Komm, hab doch wieder Mut
es wird ja alles gut
Mit Tränen in den Aug'n siehst du kein Glück!"
Altes Lied.
iss was dran....
konnst du koan Himmel seh'ng.
Mit Tränen in die Aug'n
gehst du vorbei am Leben.
Komm, hab doch wieder Mut
es wird ja alles gut
Mit Tränen in den Aug'n siehst du kein Glück!"
Altes Lied.
iss was dran....
Mittwoch, 17. Juni 2015
sieben Wochen
Nach sieben Wochen der Trauer und des nicht-fassen-Könnens, des Verletzseins und den mehr als schwarzen Gedanken wäre es an der Zeit, wieder in eine andere Richtung zu blicken.
Nach vorne, natürlich, Richtung Sonne.
Ich bin nicht allein, ich habe die Liebe ganz neu gefunden.
Und ich habe einen sehr hohen Preis dafür bezahlt. Ich wünsche es niemandem, und doch weiß ich, dass tausende das Gleiche durchmachen wie ich.
Wenn aus Unbedachtheit und wirren Gedanken sehr großes Leid wird... das dauert. Sowas steckt man nicht einfach weg.
Aber es muss endlich wieder Platz werden in meinem Leben. Die Seele und das Herz müssen unbedingt auch wieder die schönen Dinge wahrnehmen. Die Wunde möge sich bitte langsam schließen. Die Narben bleiben.
Nach vorne, natürlich, Richtung Sonne.
Ich bin nicht allein, ich habe die Liebe ganz neu gefunden.
Und ich habe einen sehr hohen Preis dafür bezahlt. Ich wünsche es niemandem, und doch weiß ich, dass tausende das Gleiche durchmachen wie ich.
Wenn aus Unbedachtheit und wirren Gedanken sehr großes Leid wird... das dauert. Sowas steckt man nicht einfach weg.
Aber es muss endlich wieder Platz werden in meinem Leben. Die Seele und das Herz müssen unbedingt auch wieder die schönen Dinge wahrnehmen. Die Wunde möge sich bitte langsam schließen. Die Narben bleiben.
Freitag, 12. Juni 2015
Vorsprung im Altern....
Durch meine Angststörung habe ich ja schon ziemlich oft Einblicke in den Wahnsinn erlebt.
Dass man das Leben oft ÜBERHAUPT nicht steuern kann und keinesfalls im Griff hat.
Die Erfahrungen haben mich aber auch reifer werden lassen, ruhiger, vielleicht sogar abgeklärt.
Irgendwann wusste ich: es hat auch seine Vorteile, schon viel mitgemacht zu haben.... es schreckt einen nichts mehr so leicht.
Heute weiß ich: es geht trotzdem noch VIEL, viel schlimmer.
Und dann? Kämpfen oder aufgeben?
Aufgeben gilded nicht. Jetzt erst recht!!!!!!
Dass man das Leben oft ÜBERHAUPT nicht steuern kann und keinesfalls im Griff hat.
Die Erfahrungen haben mich aber auch reifer werden lassen, ruhiger, vielleicht sogar abgeklärt.
Irgendwann wusste ich: es hat auch seine Vorteile, schon viel mitgemacht zu haben.... es schreckt einen nichts mehr so leicht.
Heute weiß ich: es geht trotzdem noch VIEL, viel schlimmer.
Und dann? Kämpfen oder aufgeben?
Aufgeben gilded nicht. Jetzt erst recht!!!!!!
Donnerstag, 11. Juni 2015
abgehört
Was man manchmal so mitbekommt, wenn man die Lauscher offen hat.
"Du stellst Dein Auto hier hin und die Putzfrau kann ja dann da parken."
(ich war nicht gemeint, wie gesagt, ich habe das nur gehört....)
Mich hat es dennoch stutzig gemacht, dass von der Reinigungsdame nur in Form ihrer Berufsbezeichnung gesprochen wurde. Ob sie keinen Namen hat? Weder Vor- noch Nach-?
In einem privaten Haushalt sollte es doch noch möglich sein, das PERSONAL zu überblicken.....
"Du stellst Dein Auto hier hin und die Putzfrau kann ja dann da parken."
(ich war nicht gemeint, wie gesagt, ich habe das nur gehört....)
Mich hat es dennoch stutzig gemacht, dass von der Reinigungsdame nur in Form ihrer Berufsbezeichnung gesprochen wurde. Ob sie keinen Namen hat? Weder Vor- noch Nach-?
In einem privaten Haushalt sollte es doch noch möglich sein, das PERSONAL zu überblicken.....
Mittwoch, 10. Juni 2015
Lass mich EINFACH TRAURIG sein
Lass mich einfach TRAURIG sein!!!
Lass mich meine laute, traurige Musik hören. Laut, so laut, dass die Wohnung bebt. Lass mich lauthals mitsingen, ich lege den Schmerz mit hinein.
auch wenn DU es nicht mehr hören kannst, auch wenn DU jetzt mit mir leidest, weil ich leide.
Jetzt ist das so. Traurig und laut muss ich sein.
Damit ich spüre, dass ich noch LEBE.
Lass mich meine laute, traurige Musik hören. Laut, so laut, dass die Wohnung bebt. Lass mich lauthals mitsingen, ich lege den Schmerz mit hinein.
auch wenn DU es nicht mehr hören kannst, auch wenn DU jetzt mit mir leidest, weil ich leide.
Jetzt ist das so. Traurig und laut muss ich sein.
Damit ich spüre, dass ich noch LEBE.
°___°
"Niemand kann Deine Schönheit bewundern!" sagte der Teufel zu Gott in der Höh'.
"Und ich hab mich selbst an die Wand gemalt!"
----- ( Ludwig Hirsch)
"Und ich hab mich selbst an die Wand gemalt!"
----- ( Ludwig Hirsch)
Dienstag, 9. Juni 2015
never forget to blog
Nachdem es in der "realen Welt" ganz offensichtlich niemanden (!) interessiert, ist es für mich an der Zeit, mal wieder zu bloggen.
Wir stecken immer noch in unserer schweren Ehekrise. Kriseln tut es immer und überall, aber sowas hatten wir noch nicht. Beide sind wir zwar absolut überzeugt davon, dass wir zusammenbleiben möchten, aber der Weg in die Zukunft ist so verdammt schwer...
In "Woche 6" dieser Krise bin ich immer noch völlig durch den Wind und alles, alles andere als "gefestigt". Sinnvollerweise ist es ausgerechnet ER, der mir den einzigen Halt gibt (geben kann, weil er Bescheid weiß) und mich weitermachen lässt.
Zu viel steht auf dem Spiel, ausfallen gilt nicht.
Meine Wut auf den Rest der Welt wird immer größer. Ich hoffe, das lässt bald nach. Amok laufen stand für mich nie auf dem Plan. Würde ich gerne auslassen.....
Wir stecken immer noch in unserer schweren Ehekrise. Kriseln tut es immer und überall, aber sowas hatten wir noch nicht. Beide sind wir zwar absolut überzeugt davon, dass wir zusammenbleiben möchten, aber der Weg in die Zukunft ist so verdammt schwer...
In "Woche 6" dieser Krise bin ich immer noch völlig durch den Wind und alles, alles andere als "gefestigt". Sinnvollerweise ist es ausgerechnet ER, der mir den einzigen Halt gibt (geben kann, weil er Bescheid weiß) und mich weitermachen lässt.
Zu viel steht auf dem Spiel, ausfallen gilt nicht.
Meine Wut auf den Rest der Welt wird immer größer. Ich hoffe, das lässt bald nach. Amok laufen stand für mich nie auf dem Plan. Würde ich gerne auslassen.....
Freitag, 5. Juni 2015
Donnerstag, 21. Mai 2015
ich steh doch immer wieder auf...
Ich möchte, dass meine Liebe stärker ist, als alle Dummheiten dieser Welt.
Ich möchte nicht daran zugrunde gehen. Ich bin stark. Und ich werde kämpfen.
Ich möchte nicht daran zugrunde gehen. Ich bin stark. Und ich werde kämpfen.
Mittwoch, 20. Mai 2015
Nun hast du mir den ersten Schmerz getan
Louis Charles Adelaide de Chamisso de Boncourt (Chamisso, Adelbert von)
[Nun hast du mir den ersten Schmerz getan]
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Montag, 18. Mai 2015
und manchmal....
.... zischt ganz plötzlich das Gefühl heran, dass ich ganz einfach verrückt werde. Jetzt und hier und sofort.
Nicht vergleichbar mit den Panikattacken. Ach, den guten, die bekannten.... mit denen ich umzugehen verstand.
Gegen eine Wand laufen, dass das Genick knackst. Und dann vielleicht ohne Schmerz zu empfinden zusammenzusacken und es wird dunkel.
Vorsicht, vorsicht.
(zu oft mit aller Kraft auf die Unterlippe gebissen in der letzten Zeit. Jetzt aufgeplatzt. Unschön)
Nicht vergleichbar mit den Panikattacken. Ach, den guten, die bekannten.... mit denen ich umzugehen verstand.
Gegen eine Wand laufen, dass das Genick knackst. Und dann vielleicht ohne Schmerz zu empfinden zusammenzusacken und es wird dunkel.
Vorsicht, vorsicht.
(zu oft mit aller Kraft auf die Unterlippe gebissen in der letzten Zeit. Jetzt aufgeplatzt. Unschön)
Dienstag, 12. Mai 2015
Montag, 4. Mai 2015
Sonntag, 3. Mai 2015
Beschissen. Gottverdammte A****kack*!!!!!
Ich dachte, das mit dem nichts-essen-können wäre Gerede. Einbildung von viel zu weichen Sensibelchen, stummer Schrei nach Aufmerksamkeit. Haha. Seit drei Tagen ist das anders. Nicht essen als Überlebensmöglichkeit. Und kein Hungergefühl. Sogar das trinken muss ich mir jetzt in Erinnerung rufen, es mir befehlen.
Eine Krise, eine Ausnahmesituation in meinem Leben. Vielleicht ein Wendepunkt.
Angst. Nicht die übliche, die bekannte, die irreale.
Richtige Angst. Das falsche zu tun.
Doch noch zu scheitern. Oder das Scheitern nicht verhindern können zu haben.
Verzweifeltes Festklammern. Und doch....! Große schreckliche Leere.
Endlos traurig und wütend zugleich. Auf mich ... Und doch nicht auf mich.
Ich bin ratlos.
Ich will nicht zugrunde gehen.
Endlose Nacht vor mir. Sehnsucht nach Dunkelheit und Ruhe.
Wer soll mir helfen können? Wo ist mein Gesicht, das ich wahren will?
Wie soll ich schützen, was mein ICH ausmacht?
Allein.
Sehnsucht nach dem Alleinsein.
Boden unter den Füßen weg. Scherben.
Auf den Scherben getanzt.
Ich hatte so viel Angst DAVOR.
Ich will das nicht.
:-((
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