Mittwoch, 18. Juli 2012

Jedoch! Als ich bemerkte...

... dass ich dabei war, die Küche mit der _Zahnbürste_ zu putzen, holte ich mir flugs ein altertümliches Spinnrad und setzte mich daran. Jeder Jeck spinnt anders... aber man kanns ja auch übertreiben.... ;)

Donnerstag, 28. Juni 2012

Ja, reicht doch!

Wenn man das mal so betrachtet: Die zu faltende Wäsche ist gefaltet und aufgeräumt. Die zu waschende Wäsche ist sortiert. Die Waschmaschine läuft gerade, der Trockner auch. Somit bin ich sozusagen mit der Wäsche fertig. (für den Moment) Die Küche ist aufgeräumt, das schmutzige Geschirr im Geschirrspüler, das gespülte ist aufgeräumt, die Arbeitsflächen sind abgewischt. Somit bin ich sozusagen mit der Küche fertig. (für den Moment) Im Wohnzimmer darf ich jetzt noch aufräumen, Staub wischen, saugen und dann den Boden wischen. Somit bin ich dann sozusagen mit dem Wohnzimmer fertig. (für den Moment) Und das soll mir ja auch reichen! Kann ich ja wohl nichts dafür, dass immer wieder neue Arbeit anfällt? Die Wäsche wieder dreckig gemacht, die Küche bekocht und das Wohnzimmer bewohnt wird? Nee, echt ey. Ich brauche Urlaub...

Montag, 25. Juni 2012

es ist an der Zeit....

... in mich zu gehen. Ich merke das schon seit einigen Tagen, und ich habe auch schon etwas damit angefangen. Ich bin merklich schweigsamer und es tut mir gut. Alles, was ich als so stressig empfinde, rückt ein Stückchen von mir ab und wird dadurch weniger bedrohlich. Keine Veranlassung mehr, es anderen mitzuteilen. Was grad los ist. Wie ich mich fühle. Es kann sein, dass ich am Anfang einer kleinen Depression stehe. Oder vielleicht bin ich sogar schon mittendrin. (Im Sommer? Ich sehe Ihr Stirnrunzeln. Klar, im Sommer. Die Depression hat keine bestimmte Jahreszeit.) Eine kleine Ehekrise liegt auch vor. Ja, niemand ist gefeit davor und niemand hat den perfekten Rat. Aber vielleicht ist es besser, einfach mal ein paar Schritte zurück zu treten und sich die Sache von einiger Entfernung zu betrachten. Niemand ist alleine schuld, wenn so etwas passiert. Ich sehe noch Land, gebe noch nichts verloren. Aber ich muss mich endlich darauf einstellen, dass das im Moment nicht so läuft, wie ich es gerne hätte. Nach außen lässt man sich natürlich nicht viel anmerken. Wozu auch? Wen, WEN interessiert es denn?? Ich tue was ich tun muss. (Auch hier steht so einiges an Veränderung an). Dinge, die mir schwerfallen tue ich auch. Aber als Entschädigung fallen andere Dinge weg, die ich aus Liebe, und nur aus Liebe getan habe. Wohin dieser Weg führt, kann ich noch gar nicht sagen. Es ist ein kleines Aussteigen. Wollten wir doch früher schon mal... haltet die Welt an. Jetzt weiß ich: ihr könnt die Welt ruhig weiterlaufen lassen. Ich steig trotzdem mal aus. Vielleicht spring ich später wieder auf....

Montag, 18. Juni 2012

So, meine lieben Freunde....

.... Bekannte, Anverwandte und dergleichen. Ich hab die Faxen dicke! Hiermit halte ich fest: es ist Schluss mit lustig! Ab sofort werde ich sämtliche Lebenszeichen und Smalltalk-SMS sendenderweise einstellen! Was ich telefonisch die letzte Zeit mehr und mehr eingeführt habe, greift nun auch auf das Medium Short Message über! Ich habs satt! Fällt eigentlich niemandem auf, dass ständig ICH diejenige bin, die sich meldet, einen kurzen Lagebericht gibt, mal nachfragt? Mal ein Foto sendet, einen Gruß, einen Spruch? EINFACH so? Schluss, aus. DAS Geld kann ich mir auch sparen. Jawohl, ich bin angesäuert. Es kommt nämlich einfach nix mehr zurück. Dann eben nicht. Ich schmolle. Gehabt Euch wohl!! (ich werde auch kein Problem haben, das ganze demnächst auch noch auf die Mailkontakte auszuweiten. Wer nicht will, der hat schon. Und ich habe: FERTIG!)

Dienstag, 5. Juni 2012

YES!! Falten...

Nach drei Wochen im krank-Modus zeigt mein Körper mir etwas, das mich immer wieder aufs Neue fasziniert: Falten. Das kann keinen Menschen freuen, denken Sie? Frau Müller ist halt ein bisschen anders.... Ich meine auch keine richtigen Furchenfalten. Ich meine die nunmehr verschwundenen Wassereinlagerung an den unmöglichsten Stellen wie Finger, Füße, Beine. Dieses Notfall-Wasser, dass ich jetzt offenbar doch "gebraucht" hatte, zum schwitzen, zum Bekämpfen der ganzen in jüngster Zeit über mich hereingefallenen Bakterien und Viren. Nun begrüße ich meine verschollenen Knöchel, kann wieder Gelenke und Sehnen erahnen und freue mich an der zurückgewonnenen Beweglichkeit :D Geblieben ist eine gewisse Faulheit. Denn mit jedem winzigen Schritt in Richtung Genesung war das liegenbleiben-müssen mehr und mehr ein dürfen und wollen geworden. Gesund schlafen, Erholung ist wichtig, Kraft sammeln, zum wieder-auf-die-Beine-kommen. Und genau diese Beine sind nun wacklig und schwach... wer rastet, der rostet. Zeit, das Notwendige mit dem Nützlichen zu verbinden, sich den Wirrungen des Haushalts (oh! welch wundervoller und vor allem passender Ausdruck!) anzunehmen und wieder für mehr Sauberkeit und Ordnung im privaten Umfeld zu sorgen. Muss ja. *seufz*

Sonntag, 3. Juni 2012

wuaaaahhhh!!

Wie das halt immer so ist, gell. Am Dienstag werden es jetzt sage und schreibe DREI Wochen, in denen ich mich wirklich total beschixxen fühle... Zuerst war da ein Husten, Blütenstaub, dachte ich, das ist nun mal so. Daraus entwickelte sich eine dicke, fette Bronchitis, mit allem was dazu gehört, allen voran diese ekelhafte allgemeine Ab- nein viel eher Zer-schlagenheit. Da das Ehegesponst beruflich eine Woche weit weg verbrachte, war an sich-schonen und somit schnell gesund-werden nicht zu denken. Herzlichen Dank. Also hustete ich. Mir die Seele ein, zwei drei mal aus dem Leib. Bis das Rippenfell glühte. Diesen stechenden Schmerz, kennen Sie? Doch das reichte nicht!! Die Galle, ihres Zeichens seit knapp 15 Jahren Stein-Besitzerin fühlte sich derart überreizt und beleidigt, dass sie mit unschönen Koliken antwortete. Das hatte ich natürlich GANZ dringend gebraucht. Muss ich erwähnen, dass mittlerweile Ferien waren? Ein Ausflug anstand und Besuch erwartet wurde? Muss ich wohl nicht erwähnen... ist der Klassiker.... Wie hilfreich entnervte Ehegesponste ob all dieser Tatsachen sind... unbeschreiblich. Der große Sohn fing sich von irgendwoher eine fette Magen-Darm-Verstimmung ein und mein Körper schrie laut "HIER", denn das geht ja auch noch. So nebenbei. So ernähre ich mich derzeit von: Spitzwegerich- bzw. Magen-Darm-Tee, Ricola Schweizer Kräuterzucker, iberogast Tropfen, Lefax Kautabletten, Salzstangen und einigen Schlückchen Cola. Der kleinere Sohn hat sich abgeschlagen und ebenfalls mit Fieber ins Bett begeben. Das Ehegesponst klagte über Kopfschmerzen und maß eifrig Temperatur (und ich bin nicht boshaft, wenn ich hier verrate, dass er nicht über die 37,3 kam...) Alles in allem ist das hier einfach nur noch zum davon laufen. Ich bin nur viel zu schwach dazu... Wird das besser? Irgendwann? Bald? (und nein, zum Arzt bin ich bislang noch nicht gegangen. Denn alles was ich dort bekommen würde, kann ich mir auch selbst in der Apotheke besorgen, habe ich auch getan. Und ich möchte auch nicht schon wieder hören, dass das ALLES auch psychisch sein kann.) (wobei ich das schon bald selber glaube... es is zum wahnsinnig werden....)

Donnerstag, 24. Mai 2012

lange, kurze Nacht

JESSAS war das eine Nacht... Erst war es mir zu heiß und stickig, dann konnte ich nicht einschlafen, irgendeine Unruhe (und natürlich dieser ********* - Husten) raubte mir die Gelegenheit zum Hinüberschlummern. Also noch ein bisschen beschäftigt... wieder hingelegt. Ein bisschen fernsehen... sehr müde, hingelegt... Frau Müller bleibt wach. Ein wenig gelesen, die Augen fielen zu, Licht aus, Augen zu.... Kopf an... Augen wieder auf. Und morgens dann raus. Brav schon inhaliert und momentan läuft der Luftbefeuchter, der bleibt auch an... genau für diesen Zweck habe ich ihn ja angeschafft. Plötzliche Müdigkeit überfällt mich. Und da heute Nachmittag noch ein Kind mehr zu uns kommt als meine eigenen, werfe ich mich nochmal in die Horizontale. Gesund werden. Los... ;)

Mittwoch, 23. Mai 2012

am Telefon...

... ich bekomme einen überraschenden Anruf, eine liebe Bekannte fragt nach einem Zubereitungstipp für eine wieder modern gewordene Gemüseart ;) Und während wir noch ein bisschen plaudern, gerät sie ins Schwärmen... Schwärmt von ihrer Tochter (meine Freundin), und was sie sagt ist so voller Liebe, so ernst und voller Sehnsucht, Stolz und Freude. Immer wieder nennt sie ihren Namen und erwähnt die vielen guten Seiten an ihr... (ICH weiß das, sage ich zur Frau am anderen Ende der Leitung, denn ich schätze diese meine Freundin / ihre Tochter auch sehr. :)) Der leise bittere Beigeschmack, das Pochen ganz tief in mir drin (von MIR würde niemand so schwärmen... keinesfalls... nicht annähernd) das Pochen ist da... gebe ich zu. Aber es kann mich gar nicht runterziehen... so viel mehr wiegt die vermittelte, echte Freude darüber, dass wir SIE kennen und zu unseren Freunden zählen dürfen. Es sind die kleinen Dinge im Leben, die wichtig sind. Und noch was sagte meine Bekannte: "Zeig der Welt immer ein lachendes Gesicht. Denn ein anderes will sie nicht sehen." Wahr ist's. :D

Donnerstag, 17. Mai 2012

Dienstag, 8. Mai 2012

Nun ist es so......

.... dass mein Körper mir mal wieder ein Streichlein spielt.
War wohl doch etwas viel in der letzten Zeit, was ich mir (mehr oder weniger freiwillig) so "angetan" habe, bzw.
"mich aushalten ließ".
Das Rauschen, klopfen, flattern im rechten Ohr habe ich schon öfters mal wahrgenommen, im Nachhinein fällt mir auch auf, dass ich ganz besonders lärmempfindlich war in den letzten Tagen.
Heute früh sagte mir das rechte Ohr, dass es nichts mehr hören würde. Mittlerweile macht es - extra für mich - sonderbare Geräusche, die ich nur deshalb als "sonderbar" einordnen kann, weil mein linkes Ohr sie nicht hört, deshalb existieren sie wahrscheinlich auch nicht.
Im ersten Schreck dachte ich natürlich HÖRSTURZ! Panik! Tinnitus! (ja, hab ich manchmal, kommt und geht)
Ich weiß auch haargenau, woher es kommt, höchstwahrscheinlich.
Und ich finde es extrem störend und bei der stinknormalen Hausarbeit echt hinderlich. Nun muss ich mich konzentrieren, wenn ich von einem Raum in den anderen gehe, um nicht irgendwo dagegen zu laufen.
Gleichgewichtsorgane können irgendwie gar nicht hoch genug geschätzt werden.
Was tun? Ignorieren oder einen ruhigeren Gang einlegen?
Ich werde mich wohl für das zweite entscheiden, erstens aus Gründen der Vernunft und zweitens, weil es nicht mehr lange möglich sein wird, diese Woche steht noch einiges an, das man nicht so einfach "auf Eis legen" kann.
Na dann. Fröhliches halbtaub-sein.

Freitag, 4. Mai 2012

Rückblick - Babyzeit

Als mein erstes Kind noch sehr klein war dachte ich immer, ich würde etwas versäumen.
Nein, nicht richtig, ich dachte, alle anderen würden etwas versäumen, wenn sie die vielen wunderbaren Augenblicke in der Entwicklung des Babys nicht mitbekommen würden.
Wie oft habe ich mir gewünscht, es möchte einfach mal jemand da sein. Mit mir reden, mich bestätigen (!) in meiner Rolle als junge Mutter. Sich mit mir freuen, über ein Lächeln, ein Glucksen, den ersten Zahn, das erste Wort....
Nun sind alle drei schon "groß". Noch lange nicht erwachsen, aber groß genug um mit Abstand zurückzublicken.
Mit meiner Erziehung bin ich zufrieden, ich bekomme immer wieder von verschiedensten Seiten Komplimente, wie nett, freundlich, zuverlässig, natürlich und lebensfroh meine Kinder doch wären.
Immer klarer wird mir, warum ich mich so sehr an das Haus und die Familie gebunden fühle: ich möchte für meine Kinder das sein, was ich niemals wirklich hatte. Zumindest aus meiner Sicht und ideell gesehen.
Heimat möchte ich sein.
Zuverlässigkeit.
Liebe.
Basis und Erdung.

Ich selber hatte nie eine "Heimat". Wohl daher rührt meine riesengroße Unsicherheit im Leben. Sich selbst, der Familie und dem Partner gleichzeitig etwas schenken zu wollen, was man selber nie erfahren hat, das ist eine große Aufgabe...

Mittwoch, 25. April 2012

die Messer gewetzt

Ich habe mir eine kleine Stichpunktliste gemacht, denn zum Unterrichtsbeginn möchte ich den Chef der Schule vom Mittleren kurz anrufen und eine Lehrerin anschwärzen. Jawohl das will ich.
Kam das Kind am Montag ganz einfach nach Unterrichtsschluss nicht nach Hause.
Man überlegt... er könnte trödeln, vielleicht ist was am Rad kaputt. Die Minuten ziehen sich, werden Viertelstunden. Der Hals am Fenster wird lang und länger, die Gedanken bang und bänger... HALT! (ich sollte doch mittlerweile gelernt haben, dass man Künstler nicht so einfach zitieren darf....)
Ich habe angefangen ein bisschen herumzutelefonieren, den großen Bruder auf die Suche gescheucht, via facebook Nachforschungen angestellt (gesegnet sei das Internet!)
Das Ende vom Lied: Sohn musste nachsitzen. Unangekündigt!!
Weder via Hausaufgabenheft oder einer schriftlichen Notiz, noch telefonisch von der Lehrerin Bescheid bekommen.
Zwar hat sie das Kind, den Säumerling, den zu Maßregelnden um halb vier (!!) ins Sekretariat geschickt, damit er bei mir anrufen könne. Jedoch wählte genau dieses Kind NICHT die Null vor, was nötig gewesen wäre, um hinaus in die große weite Welt kommunizieren zu können. Nach angeblich fünf Fehlversuchen (schon klar, wenn es bei mir nicht klingelt) hätte er die Sache aufgegeben.
Irgendwann tauchte mein Mann in der Schule auf, er hatte die Firma eher verlassen müssen und sich ebenfalls auf die Suche gemacht.
Die Lehrerin - ja, diese, genau diese Lehrerin - meinte nur, das wäre ein Missverständnis gewesen. Das Kind hätte ja schon lange genug gewusst, dass es nachsitzen müsse.
Ha! WIR aber nicht!!!
So nicht, Frau Staatsbedienstete. Soooooooo nicht!!!

Freitag, 13. April 2012

mein Mann hat 'ne App...

Eine App fürs iphone. Damit überwacht er nachts neuerdings seinen Schlaf. Die App zeichnet auf, ob und wann er nachts Geräusche macht. Und die Geräusche zeichnet sie auch auf *smile*.
317 sagte die App. Dreihundertsiebzehn Geräusche macht der Mann in der Nacht!!
(und fraaaagen Sie nicht....)
Die Notwendigkeit eines eigenen Schlafgemachs für Frau Müller scheint nun wirklich mehr als deutlich zu sein.
Was leider nicht gleichzeitig bedeutet, dass es machbar wäre.
Mir ist immer noch nicht eingefallen, wie dieses Problem zu lösen ist. (Vielleicht sollte ich die Nächte nicht auf dem Sofa, sondern neben dem Ehegesponst verbringen. Könnte 317 Möglichkeiten zum Nachdenken ergeben.)

Donnerstag, 12. April 2012

ich steh doch immer wieder auf...

.... auch wenn bis jetzt noch vieles mies war...

Ich habe immerhin schon vor einigen Monaten erkannt, dass ich ein Kämpfer bin.
Niederplärren gilded nicht, es beeindruckt mich mit jedem Mal etwas weniger.
Schön ist anders, aber umhauen? Mich lähmen?
Nicht mehr!
Ich stehe auf und gehe geradeaus weiter. Dorthin, wo der Weg führt, und ich will nicht einmal mehr wissen, wo die nächste Kurve ist und wann ich sie erreicht haben werde.
Just walking.... in my very own shoes....

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Frau Müller... (und DU sagen, bitte ;) ) über 40... das war mal! Mittlerweile über 50 😅, drei Kinder, Haus, Mann, Garten und Hund. Und einen Job, denn es reicht ja nie.... Alltäglicher Wahnsinn, Höhen, Tiefen. Rudern gegen die Depression. Leben mit Ängsten, Kampf gegen Übergewicht.

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